SRF.CH – DOK: Die Ergänzung zum Schweizer Film LINA Reportage, zum ursprünglichen SRF DOK. Ab der Film Sequenz 17:40 Min.

SRF.CH – DOK: «Es ist eine Erlösung» Ursula Biondi landete mit 17 Jahren ohne Gerichtsentscheid im Gefängnis. Sie erlitt fürsorgerische Zwangsmassnahmen – wie viele Junge von 1942 bis 1981.

SRF.CH – DOK: «Der Staat muss handeln» Ursula Biondi landete mit 17 Jahren ohne Gerichtsentscheid im Gefängnis. Grund: ledig schwanger. Sie erlitt fürsorgerische Zwangsmassnahmen – wie viele Junge von 1942 bis 1981.

SRF.CH – Reporter: SRF Schweizer Film «Lina» Die rebellische Lina (Rabea Egg, Schweizer Fernsehfilmpreis 2016) wird Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und begegnet rund 40 Jahre später ihrem Sohn, den sie im Gefängnis geboren und zur Adoption hat freigeben müssen. Ein berührendes Drama über ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte, basierend auf realen Schicksalen.

SRF.CHAusschnitte aus dem Film «Lina» Der Film «Lina» nimmt sich der Phase der administrativen Versorgung von Jugendlichen bis ins Jahr 1981 an. Dieser Zusammenschnitt eignet sich zur Vermittlung dieses dunklen Kapitels jüngerer Schweizer Geschichte und dem gesellschaftlichen Wandel im Unterricht. SRF mySchool bietet dazu begleitende Unterrichtsmaterialien an.

Podiumsgespräch:Brig-Glis Theater «Playades» im Zeughaus Kultur «Luftschwimmen» – «Fürsorgerische Zwangsmassnahmen und ihre Folgen»

JOIZ-TVAdministrativ Versorgte – ein dunkles Kapitel – Als Jugendliche wurde sie weggesperrt – und das nur weil sie schwanger war! Ursula Biondi erzählt von ihrem Schicksal als administrativ Versorgte. Weil sie früh schwanger wurden oder einen «liederlichen Lebenswandel» führten, schickte man zwischen 1942 und 1981 Jugendliche ohne Gerichtsurteil in ein Gefängnis oder in ein Zwangsarbeitslager. Dort wurden sie für unbestimmte Zeit weggesperrt. Ursula Biondi war auch eine sogenannte «administrativ Versorgte» und erzählt in der JOIZone von ihrer bewegenden Geschichte. Jungschauspielerin Rabea Egg skypt zudem in die Sendung und berichtet über die Dreharbeiten zum neuen TV-Film «Lina liebt», der das dunkle Kapitel der Schweizer Geschichte aufarbeitet.

Veranstaltung: Frauenkulturarchiv Graubünden – Anlass als Auftakt zu unserem Forschungsprojekt «versorgt» über administrative Zwangsmassnahmen.

Interview: VPOD | Interview mit Elisabeth Keller. Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen hat die Opfer dabei unterstützt, die Anerkennung des Unrechts einzufordern, das an ihnen begangen wurde. Obwohl es sich ja nicht um ein spezifisches Frauenthema handelt, oder? Elisabeth Keller:  Natürlich waren sowohl Frauen als auch Männer von Behördenzwang betroffen. Aber es gibt – nicht nur beim Eingriff in die Reproduktionsrechte – auch eine frauenspezifische Seite dieser Gewalt. «Meine» Involvierung begann 2007 mit dem Telefon einer verzweifelten Ursula Müller-Biondi, einst Zwangsversorgte in Hindelbank, die mit ihrer Lebensgeschichte auf Unglauben, ja Ablehnung stiess. Ich begann zu recherchieren. Es brauchte viel Hartnäckigkeit und die Mithilfe der Zeitschrift Beobachter, bis die Behörden bereit waren, mit uns dieses Thema anzugehen. Und bis zu einer ersten öffentlichen Entschuldigung von Bundesrätin Widmer-Schlumpf, die für viele Zwangsversorgte grosse Bedeutung hat. Dossier: Unter Zwang (S. 11-17)

Referat: Dr. Thomas Huonker, Historiker – Frauen im Kampf gegen administrative Zwangsmassnahmen – (S. 15-16) Diese aktuelle Phase des Widerstands und der Forderung nach Rehabilitation und finanzieller Abfindung der Opfer, nach Anerkennung und Aufarbeitung des geschehenen Unrechts und der Täter und Strukturen dahinter im Wesentlichen einer einzigen Frau zu verdanken, die im Jahr 2002 den Kampf gegen die administrativen Zwangsmassnahmen neu aufnahm. Es ist die Zürcherin Ursula Müller‐Biondi.
Calvensaal, Chur

Theater: «Ein brisantes Thema wird auf die Bühne gebracht» – Die Geschichte erzählt von Ursula Biondi – einem Mädchen das in den 1970er Jahren «zur Nacherziehung» in der Berner Strafanstalt Hindelbank eingesperrt wurde.
Dankeskarte

KATH.CHAnna-Göldi-Menschenrechtspreis für Opfer staatlicher Willkür – Am 13. Juni 2015 wurde in Ennenda (Gemeinde Glarus) der dritte Menschenrechtspreis im Namen von Anna Göldi verliehen. Die beiden Preisträger Ursula Biondi und Arthur Honegger wurden in jungen Jahren Opfer von staatlicher Willkür. Welche Parallelen hat dieser Preis zur historischen Figur Anna Göldi? kath.ch besucht mit Walter Hauser geschichtsträchtige Plätze in Glarus. Sollte man einen über 230 Jahre alten Justizmord nicht endlich ruhen lassen? Die ehemalige Bundesrätin Elisabeth Kopp nimmt als Stiftungsrätin dazu Stellung.

ARTV.CHHänggiturm Ennenda | Anna-Göldi-Preis 2015 wurde in Ennenda (Gemeinde Glarus) der dritte Menschenrechtspreis im Namen von Anna Göldi verliehen Die beiden Preisträger Ursula Biondi und Arthur Honegger wurden in jungen Jahren Opfer von staatlicher Willkür. Welche Parallelen hat dieser Preis zur historischen Figur Anna Göldi? kath.ch besucht mit Walter Hauser geschichtsträchtige Plätze in Glarus. Sollte man einen über 230 Jahre alten Justizmord nicht endlich ruhen lassen? Die ehemalige Bundesrätin Elisabeth Kopp nimmt als Stiftungsrätin dazu Stellung.
Ansprache von Ursula Biondi zum Anna-Göldi-Preis 2015​​​​​​​

Podiumsdiskussion: Tagung in der Reihe «Erinnerung – Verantwortung – Zukunft» – im Rahmen des schweizerischen Holocaust-Gedenktages in der Nordwestschweiz in Aarau - Zwangsmassnahmen an Minderjährigen in der Schweiz des 20. Jahrhunderts. Moderation: Martin Lengwiler, Basel - Podiumsdiskussion u.a. mit: Ursula Biondi, Präsidentin Verein «RAVIA Rehabilitierung der Administrativ Versorgten»
Anfrage-E-Mail

BÜNDER TAGBLATT«Die Gesellschaft muss wissen, was damals geschah» – Ursula Biondi aus Zürich kam im Jahr 1967 mit 17 Jahren in die Frauenstrafanstalt Hindelbank – ohne Anhörung. Bis Ende 1981 gehörte es zur Versorgungspraxis, dass Behörden Jugendliche und Erwachsene ohne juristisches Verfahren in eine Anstalt schicken konnten. Ein Unrecht, das «niemals wiedergutzumachen ist».