NAU.CH – Die Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen soll im Kanton Aargau aufgearbeitet werden. Die Historische Gesellschaft plant, die Praxis der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen im Aargau im Zeitraum von 1803 bis 1981 zu untersuchen, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte. In diesem Zeitraum hatte der Regierungsrat Aargau selbst über administrative Versorgungen entschieden. Bis 1981 betrafen administrative Versorgungen, fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen in der Schweiz Hunderttausende Kinder und Erwachsene.