Niedwaldner ZeitungEine Kindheit mit Folgen bis ins Erwachsenenalter – Der Kanton Nidwalden arbeitet das Thema der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 auf. Nun fand im Chäslager eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Betroffenen statt. 

FAZ.DE – Vatikan ermittelt gegen Schweizer Bischöfe wegen Vertuschung – Schwere Vorwürfe gegen sechs katholische Bischöfe in der Schweiz: Die Bischofskonferenz des Landes bestätigt, dass der Vatikan gegen amtierende und emeritierte Bischöfe wegen Vertuschung und sexuellem Missbrauch ermittele. 

SRF.CH Missbrauchsvorwürfe an Kirche – Missbrauch vertuscht? Bischofskonferenz ordnet Untersuchung an – Die Schweizer Bischofskonferenz hat kirchenrechtliche Ermittlungen aufgrund von Vorwürfen des Vertuschens von sexuellen Übergriffen angeordnet.

BEOBACHTER.CHKatholische Kirche: Jetzt muss alles auf den Tisch! Die katholische Kirche soll die Missbrauchsfälle endlich aufklären – doch sie schweigt seit Jahren.

Petition: KINDERSICHERHEITINEUROPA.COM Handeln Sie jetzt, um Ihre Kinder zu schützen
Handeln Sie: Unterschreiben Sie die Petition

KATH.CHMario Delfino: «Bruder Richard zwang mich im Beichtstuhl zu sexuellen Handlungen». Der heute 67-Jährige ist als Jugendlicher geschlagen, gedemütigt und sexuell missbraucht worden. Und zwar durch Ordensmänner, welche die Arbeitserziehungsanstalt in Bad Knutwil LU führten. Endlich in Freiheit, half ihm der Zürcher Obdachlosenpfarrer Ernst Sieber, im Leben Fuss zu fassen. «Das war ein Lottosechser», sagt Mario Delfino. 2019 war er in Privataudienz bei Papst Franziskus.

SRF.CHÄnderung im Zivilgesetzbuch – Bundesrat toleriert keine Gewalt in der Erziehung. Dieses Gesetz schafft Klarheit und hat eine grosse Signalwirkung.

ORF.AT | ZIB 2 – Die Zwangsarbeiterinnen in der Schweiz – Bis 1981 konnten Menschen in der Schweiz, die als «arbeitsscheu» oder «liederlich» galten ohne Gerichtsurteile in Heime gesteckt und zu Zwangsarbeit verpflichtet werden. Betroffen davon waren hunderte junge Frauen, die wie Sklavinnen in der Textil- und Uhrenindustrie arbeiten mussten, während sich die Schweizer Regierung international gegen Zwangsarbeit engagierte. 

WOZ.CH – Zwangsarbeiterinnen: Ins Toggenburg verschleppt – Yves Demuth erzählt eine eindrückliche und furchterregende Geschichte über administrative «Versorgung» in Schweizer Fabriken.

NAU.CH – Über 600 ehemalige Verding- und Heimkinder vernetzen sich – Am Samstagmorgen haben sich über 600 ehemalige Verdingkinder und andere Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen zur Vernetzung getroffen. 

REGI DIE NEUE – Der lebenslange Kampf für Gerechtigkeit – Walter Emmisberger: «Das Trauma kann man mir nicht nehmen, das ist nicht behandelbar, das werde ich einmal mit ins Grab nehmen.»

BEOBACHTER.CH  Behördenopfer - Zwangsadoptierte sollen Entschädigung bekommen – Damit sind neu auch Kinder, die gegen den Willen der Mütter zur Adoption gelangten und von einer Pflegefamilie adoptiert wurden, als vom Staat Fremdplatzierte zu betrachten. Erlitten sie bei ihrer neuen «Familie» Unrecht, schuldet der Bund ihnen eine Entschädigung im Sinne des Bundesgesetzes. – «Sie alle rufe ich auf, sich nochmals beim Bundesamt für Justiz zu melden, ihr Recht geltend zu machen und den Solidaritätszuschlag einzufordern», sagt Anwalt Furger. 

ZENTRALPLUS.CH – Was passiert mit den Kindern der Opfer? Soziale Fürsorge Zug: Auch Folgegenerationen haben zu beissen. Die Vergangenheit hing wie eine dunkle Wolke über der Kindheit … «Viele der Kinder erlebten es, dass bestimmte Themen, Orte oder Personen gemieden wurden, die Vergangenheit aber dennoch omnipräsent war.»

JUNGFRAUZEITUNG.CH  Kanton erinnert an düsteres Kapitel seiner Geschichte  Der Kanton Bern erinnert an die Zeit fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen. Die Regierungspräsidentin Christine Häsler (Grüne) hat am Donnerstag im Schloss Köniz das Berner «Zeichen der Erinnerung» vorgestellt. 

NAU.CH Kanton Bern: «Ein Zeichen gegen das Vergessen» Der Kanton Bern erinnert an die Zeit fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen. 166 Gemeinden beteiligen sich an einer Plakatausstellung. – Das Leiden der Betroffenen verdiene ungeteiltes Mitgefühl und absoluten Respekt. Tanja Bauer, Gemeindepräsidentin von Köniz, betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung des Erinnerns für die Gesellschaft, die Behörden und Institutionen. Sie betonte die Verantwortung gegenüber den Menschen, die Leid erfahren haben.