Aussenseiter mit grosser Lobby

Bislang erhielten die Opfer der Fürsorgepolitik bei ihrem Kampf um späte Anerkennung kaum Unterstützung. Mit der Lancierung der Wiedergutmachungsinitiative hat sich das geändert

Vielen DANK an ALLE, die bereits unterschrieben haben! Weiter so, jede Unterschrift zählt,

um diesen z. T. hochbetagten Menschen das Leben zu erleichtern!

Radio SRF 1 Geraubte Kindheit: Kann Geld wiedergutmachen, was geschehen ist?

In der Sendung «Forum» diskutieren folgende Gäste mit den Hörerinnen und Hörern:

 

Bernadette Gächter, als junge Frau zwangssterilisiert, Guido Fluri, Unternehmer, Initiant Wiedergutmachungsinitiative

Fritz Schober, Schweizerischer Bauernverband, Wolfgang Bürgstein, Schweizer Bischofskonferenz

24 heures - Une initiative veut que réparation totale soit faite
Le texte vise la création d’un fonds de 500 millions de francs en faveur des victimes, ainsi qu’un travail de mémoire conséquent.

Die Wiedergutmachungs-Initiative, die am Montag eingereicht wurde, will einen Entschädigungs-Fonds über 500 Millionen Franken für die Opfer administrativer Zwangsmassnahmen einrichten, etwa ehemaliger Verdingkinder. Treibende Kraft hinter der Initiative ist ein schwerreicher Unternehmer, der aufgrund seiner eigenen Geschichte jetzt Druck macht.

Initiative will Millionen-Fonds für Opfer von Zwangsmassnahmen
Im Gespräch mit Nationalrätin Jacqueline Fehr, Ursula Biondi, Maria Magdalena Ischer und Guido Fluri.

 

Die Opfer administrativer Zwangsmassnahmen verdienen nicht nur eine Entschuldigung, sondern auch eine Entschädigung. Eine Volksinitiative, die in Bern lanciert worden ist, verlangt einen mit 500 Millionen Franken dotierten Wiedergutmachungs-Fonds.

Medienkonferenz Reden zur Lancierung der Wiedergutmachungsinitiative:

- Guido Fluri, Unternehmer

- Ueli Mäder, Professor für Soziologie an der Universität Basel

- Jacqueline Fehr, Nationalrätin SP

- Joachim Eder, Ständerat FDP

- Ursula Haller, Nationalrätin BDP

- Luc Recordon, Ständerat Grüne

Une initiative réclame un fond de réparation
Les enfants placés de force et les personnes ayant subi un internement abusif méritent une réparation financière du tort subi, demandent les initiants.

500 millions de réparation pour les enfants placés Près de 20 000 Suisses auraient été placés de forces dans des familles d'accueil ou des orphelinats jusque dans les années 80. Un comité interpartis demande des réparations pour ces victimes abusées et maltraitées, via un fond de 500 millions de francs et une étude scientifique, notamment.

500 millions de réparation pour les enfants placés de force C'est notamment ce qu'exige une initiative lancée ce lundi en faveur des enfants placés de force dans des familles ou des orphelinats jusque dans les années 80 en Suisse. Manon Germond a recueilli le témoignage de certains d'entre eux.

Die Schweiz hat jahrzehntelang Personen bevormundet, sterilisiert, weggesperrt und verdingt.

Zeit für Wiedergutmachung

BERN. Das administrativ versorgten Menschen angetane Unrecht wird per Bundesgesetz anerkannt. «Das Gesetz ist auch eine Warnung für die Zukunft », sagte Rechsteiner, «denn so etwas darf sich nicht wiederholen.»

Behördenopfer Weggesperrte rehabilitiert
Heute in der Schweiz undenkbar: ohne Gerichtsurteil weggesperrt.

Soirée spéciale "enfants placés" La Suisse doit-elle payer?

Das Unrecht, das administrativ versorgten Menschen angetan wurde, soll gesetzlich anerkannt werden. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat ein Gesetz gutgeheissen, das jene rehabilitiert, die ohne Urteil weggesperrt wurden.