Jungfrauzeitung.ch - Mitsprache bei Platzierungen - In der Schweiz leben schätzungsweise rund 18'000 Kinder bei Pflegeeltern - Bei der Platzierung sollen die Kinder und Jugendlichen mitsprechen könne. - Verfehlungen bei fürsorgerischen Zwangsmassnahmen, wie es sie vor 1981 gegeben habe, seien heute nicht mehr denkbar.

Kindesschutz - Kein neuer Verdingkind-Skandal - Kantone wollen Mitsprache der Kinder stärken - Das Risiko, dass die Rechte der Pflegekinder verletzt werden, sei nach wie vor hoch, sagen die Konferenz für Kindesschutz und die kantonalen Sozialdirektoren. Mit zahlreichen Empfehlungen wollen sie sicherstellen, dass den Anliegen der Kinder Rechnung getragen wird, wenn sie in einem Heim oder bei einer Pflegefamilie untergebracht werden.

Der strafende Sozialstaat - Konzeptuelle Überlegungen zur Geschichte fürsorgerischer Zwangsmassnahmen – Prof. Dr. Martin Lengwiler

Kinderombudsstelle im Januar 2021 erfolgreich gestartet

NFP 76 - Fürsorge und Zwang - Nationales Forschungsprogramm - NFP 76 will weitere Forschungslücken schliessen, mit einer dritten Ausschreibung werden Projekte angeregt, die Adoptionen in Zwangslagen und Familienplatzierungen unter die Lupe nehmen.

Erzählbistros.ch - Werden Sie Teil des Erzählbistros - Wenn Sie die Einladungen zu den verschiedenen Veranstaltungen des Erzählbistros und ausgewählte Beiträge zum Thema erhalten möchten, melden Sie sich für unseren Newsletter an.

Sonderausstellung - «Vom Glück vergessen. Fürsorgerische Zwangsmassnahmen in Graubünden» 22. August 2020 – 28. Februar 2021

Telesguard – «Emblidads da la fortuna» – exposiziun en il Museum retic davart uffants plazzads, cun Ursula Biondi

SZ.DENiemand wird uns stören - Walter Emmisberger kämpft sein Leben lang gegen Panikattacken und eine diffuse Angst. Dann entdeckt er die Akten zu seinem Leben, liest von Ärzten, die Medikamente an ihm testeten, als er noch ein Kind war - und Behörden, die zusahen.

Hier eine Anlaufstelle: APHS - Angst- und Panikhilfe Schweiz - Walter Emmisberger - Auch viele Opfer von den damaligen Medikamententests und fürsorgerischen Zwangsmassnahmen leiden seit den schrecklichen Erlebnissen aus ihrer Kindheit unter Depressionen, Angst- und Panikattacken -
Hier eine Anlaufstelle: APHS - Angst- und Panikhilfe Schweiz: Hotline: APHS-Hotline/

Menschen korrigieren - Fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen im Kanton Zürich bis 1981 - Bis 1981 wurden im Kanton Zürich Kinder und Jugendliche in Heime weggesperrt, bei Pflegefamilien platziert und als billige Arbeitskräfte ausgenutzt. Frauen und Männer kamen zur «Nacherziehung» in Arbeitsanstalten oder wurden gegen ihren Willen in psychiatrische Kliniken eingewiesen. «Liederliche» und «arbeitsscheue» Menschen wurden entmündigt und sterilisiert. Von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen waren im Kanton Zürich bis 1981 zahllose Kinder, Jugendliche und Erwachsene betroffen. Die schweizerische Realität der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen ist geprägt durch ein enges, unübersichtliches Zusammenspiel der verschiedenen staatlichen Ebenen sowie öffentlicher und privater Verantwortungen.

Zahlungen für Versuchsopfer

Engadiner Post - «Vom Glück vergessen» Wenn Uschi Waser an öffentlichen Veranstaltungen über die Geschichte der Jenischen in der Schweiz spricht, dann klingt immer auch ihre eigene Lebens- und Leidensgeschichte mit - Der Kampf einer mutigen Frau für die Aufarbeitung eines dunklen Kapitels Schweizer Geschichte. Die Ausstellung «Vom Glück vergessen» im Rätischen Museum in Chur ist offen bis am 28. Februar 2021, jeweils dienstags bis sonntags, 10.00 bis 17.00 Uhr.

WATSON.CH - Verdingkinder: Bund prüft weitere 470 Gesuche um Solidaritätsbeiträge

NZZ.CH - Fürsorgerische Zwangsmassnahmen sind in der Schweiz schon früh auf Widerspruch gestossen - Doch lange blieb der Protest ohne Wirkung - Was die trockene Vokabel für die Betroffenen bedeutete, kann man zurzeit in Chur nachvollziehen. Das Rätische Museum in Chur hat das Kunststück geschafft – mit der einfühlsamen, sich bei den Betroffenen auf keinerlei Weise anbiedernden Sonderausstellung «Vom Glück verlassen». Wer die von der Historikerin Tanja Rietmann verantwortete Schau gesehen hat und sich unter «fürsorgerischen Zwangsmassnahmen» noch immer nichts vorstellen kann, dem ist nicht zu helfen.