Solothurner Zeitung.CH – Solothurn plant 2027 Gedenktag für Heim- und Verdingkinder. Im ganzen Kanton sollen Gemeinden am 2. April 2027 oder am folgenden Wochenende an das Unrecht an Heim- und Verdingkindern erinnern. Mit einem dezentralen Gedenktag will Solothurn das Unrecht an Heim- und Verdingkindern sichtbar machen. Fast alle Gemeinden machen mit.

NZZ.CH – Im Zweifelsfall für die Sicherheit: Ein neues Buch kritisiert das jahrzehntelange Wegsperren von gefährlichen Personen in Zürich. Die Justizdirektion hat eine Schrift in Auftrag gegeben, die den Massnahmenvollzug kritisch beleuchtet. Sie zieht Parallelen zu «administrativ Versorgten» von früher.

NAU.CH – Die Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen soll im Kanton Aargau aufgearbeitet werden. Die Historische Gesellschaft plant, die Praxis der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen im Aargau im Zeitraum von 1803 bis 1981 zu untersuchen, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte. In diesem Zeitraum hatte der Regierungsrat Aargau selbst über administrative Versorgungen entschieden. Bis 1981 betrafen administrative Versorgungen, fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen in der Schweiz Hunderttausende Kinder und Erwachsene.

BEOBACHTER.CH – Wie ein Brief zu 300 Millionen führt. Wer beim Beobachter arbeitet, tut dies mit Leidenschaft. Weshalb das so ist, erzählt unser Team gleich selbst – in einer Serie ganz persönlicher Texte. Den Auftakt macht Chefredaktor Dominique Strebel.

AMNESTY.CH – Anna Göldi Museum: Gesicht zeigen und das Schweigen brechen. Hunderttausende Kinder und Erwachsene wurden in der Schweiz bis in die 1980er zwangsweise interniert, fremdplatziert und missbraucht. Das Anna Göldi Museum in Glarus leistet mit der Ausstellung «Gesicht zeigen» einen Beitrag zur Bewältigung dieser Menschenrechtsverletzungen.

NZZ.CH – Zwangsadoption wegen einer unehelichen Schwangerschaft: Eine Mutter bricht ihr Schweigen. Zwischen 50 000 und 60 000 Menschen wurden im vergangenen Jahrhundert in der Schweiz Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. Zu ihnen gehört auch Elisabeth Meister: 1969 drängen die Behörden die damals Sechzehnjährige, ihr Neugeborenes zur Adoption freizugeben.

NULL41.CH – Die Ausstellung «Versorgt. Verdingt. Vergessen? Geschichte(n) von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen in der Schweiz» ist bis am 23. Oktober im Museum Luzern zu sehen. Die Ausstellung «Ich bin einfach niemand gewesen» macht vom 11. Juli bis am 4. August in Alberswil Halt.

BEOBACHTER.CH – Politikerinnen wollen Antworten zu Terre-des-Hommes-Praktiken. Von Terre des Hommes in der Schweiz vermittelte Adoptivkinder mussten medizinische Experimente über sich ergehen lassen. Jetzt wollen Politikerinnen wissen, wer dafür verantwortlich war. 

TAGESANZEIGER.CH – «Skandalöse Vorgänge»: Über 80’000 Frauen verloren ihren Schweizer Pass, weil sie einen Ausländer heirateten, Historisches Unrecht.  Die Heiratsregel ist ein dunkles Kapitel in der Schweizer Geschichte. Während des Zweiten Weltkriegs trieb sie manche Frauen gar in den Tod. Nun fordert eine Nationalrätin eine öffentliche Entschuldigung.

STGALLEN24.CH – Historiker Fabian Brändle empfiehlt mit «Vier Seiten Leben» ein eindringliches Buch der St.Galler Germanistin Dorothee Kohler. Darin rekonstruiert sie das Schicksal ihrer lange vergessenen Tante Martha L. und wirft ein beklemmendes Licht auf den Umgang mit psychisch beeinträchtigten Menschen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

SRF.CH – Zwangsmassnahmen – Gelder für Verdingkinder: Zürich zahlt bereits erste Beiträge aus. Seit Ende April können sich Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen beim Kanton Zürich melden. Elf erhielten Gelder. 

HLS-DHS-DSS.CH (Historisches Lexikon der Schweiz) – Fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen: Bis 1981 wurden in der Schweiz Zehntausende Menschen in Anstalten eingewiesen, ohne dass sie eine Straftat begangen hatten. Textausschnitt: Das brisante, aber lange verkannte Thema der Fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen wurde dank der beständigen Bemühungen von Betroffenen in die Öffentlichkeit getragen und in jüngerer Vergangenheit wissenschaftlich untersucht.

AMNESTY.CH – Kultur | Ausstellungen - Gesicht zeigen und das Schweigen brechen. Hunderttausende Kinder und Erwachsene wurden in der Schweiz bis in die 1980er-Jahre zwangsweise interniert, fremdplatziert und missbraucht. Das Anna Göldi Museum in Glarus leistet mit der Ausstellung «Gesicht zeigen» einen Beitrag zur Bewältigung dieser Menschenrechtsverletzungen.

HINTO.CH – Ver­sorgt. Ver­dingt. Ver­ges­sen? Ge­schich­ten von für­sor­ge­ri­schen Zwangs­mass­nah­men. Die Schau erlaubt einen vielstimmigen und zugleich wissenschaftlich fundierten Zugang zu diesem Kapitel der Schweizer Geschichte, welches das Leben von vielen Menschen stark geprägt hat.

NAU.CH – Fürsorge und Zwang – Ausstellung in Liestal zeigt dunkles Kapitel – Hunderttausende waren in der Schweiz von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen betroffen. Eine neue mobile Ausstellung gibt ihnen eine Stimme. Auch die Verantwortlichen für das dunkle Kapitel kommen indirekt zu Wort. Nach ihrem Auftakt in Riehen BS gastiert die Ausstellung ab Donnerstag in Liestal.