Hier finden sich eine Auswahl an Medienberichten zum Thema Administrativ Versorgte und Buchtipps.
Wochen-Zeitung.ch – Der «Bub» ist froh, das Gesuch nun doch noch ausgefüllt zu haben - Noch bis Ende Monat können Opfer von Fremdplatzierungen und von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen ihr Gesuch um den Solidaritätsbeitrag einreichen. So wie Hans F.
THURGAUERZEITUNG.CH – Kuhns Opfer können bis Ende März Antrag stellen - Münsterlingen Ehemalige Patienten der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen können einen Solidaritätsbeitrag des Bundes beantragen, wenn an ihnen Medikamententests gemacht wurden. Sie gelten als mögliche Betroffene im Sinne des 2016 in Kraft getretenen Bundesgesetzes über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981.
THURGAUERZEITUNG.CH – Die Klinik Wil lasse offen, ob eine historische Aufarbeitung nötig sei. Die Medikamententests hätten die Integrität von Menschen in einer schwierigen Situation schwer verletzt. - Obwohl die notwendigen Standards – im Gegensatz zu den Tests im thurgauischen Münsterlingen – wahrscheinlich eingehalten wurden, würden sich Fragen stellen.
SRF.CH – Opferhilfe Zwangsmassnahmen - Verdingkind arbeitet Vergangenheit auf - Bis heute lässt ihn seine Vergangenheit nicht los. Seit einiger Zeit ist er in Behandlung. «Ich will wissen, weshalb ich an diesem Punkt angelangt bin», sagt der zweifache Familienvater.
Radio3Fach – Menschenrechte werden in der Schweiz hauptsächlich im Ressort "Ausland" behandelt. Dabei muss man gar nicht nur zu "den anderen" schauen, um Menschenrechtsverletzungen zu finden. - Die Organisation "Schutzfaktor M" kommt mit der Ausstellung "Meine Geschichte - Meine Rechte" ins RomeroHaus. Sie erzählen neun Geschichten von Menschenrechtsverletzungen in der Schweiz.
BEOBACHTER.CH – Kontakt mit Behördenopfern Schüler treffen auf Verdingkinder - Schulkinder wollen die tragische Geschichte der Verdingten und administrativ Versorgten begreifen – und schreiben Briefe an die Opfer von damals. «Ich bin tief beeindruckt, wie sich diese Kinder mit den Betroffenen fürsorgerischer Zwangsmassnahmen auseinandergesetzt haben.» Ursula Biondi, Gewinnerin des Prix Courage 2013
SRF.CH – Das Magazin: Verdingkinder und die schwierige Suche nach Belegen - Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen haben ein Recht auf Entschädigung. Bis Ende März können sie diese beim Bund beantragen. Die Betroffenen müssen dazu ihr Schicksal belegen, was häufig schwierig ist. Sie erhalten darum Hilfe von den Kantonen. Ein Besuch bei der Opferhilfe der Kantone SG/AR/AI.
In Nidau wurden im 16. und 17. Jahrhundert viele Menschen wegen angeblicher Hexerei hingerichtet. Sollte an diese Menschen mit einem Mahnmal erinnert werden?
SRF.CH – Echo der Zeit: Staatsarchive unterstützen Verdingkinder bei Aktensuche mit Hanspeter Bobst - Bis Ende März können Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen beim Bund ein Gesuch für eine finanzielle Wiedergutmachung einreichen. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Staatsarchive in den Kantonen. Sie helfen den Opfern bei der oft schwierigen Suche nach Akten und bei der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit.
TAGESWOCHE.CH – Mit einem 3D-Drucker-Café will er «Asozialen» beim Überleben helfen - Als Kind wurde Andreas Jost von den Basler Behörden von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschoben und in den Jugendknast gesteckt. Heute sagt er: «Die Umstände machen dich zum Arschlochkind.» Darum will er das kreative Potenzial von «Asozialen» aktivieren.
TAGESANZEIGER.CH – Was ist nur mit Mama los? Wenn Eltern psychisch erkranken, leiden die Kinder mit - Eine Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften schätzt die Zahl der betroffenen Kinder allein für den Kanton Zürich auf mehr als 4000. Hilfe erhalten die wenigsten, hält die 2006 unter dem Titel «Vergessene Kinder? Das Institut Kinderseele Schweiz (iks) setzt sich für Kinder und Jugendliche von psychisch belasteten Eltern ein.