AARGAUERZEITUNG.CH - Möglichst alle Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen sollen einen Solidaritätsbeitrag erhalten. Damit ist auch der Bundesrat einverstanden. Er vollzieht eine Kehrtwende.
Hexenkinder - Der Film «Hexenkinder» von Edwin Beeler erzählt die Geschichte von weggesperrten Heimkindern, geboren von ledigen Müttern, verstossen von ihren Vätern, benachteiligt, gequält im Namen der Religion und trotzdem voller Lebenswille und Widerstandskraft – fast wie in der Zeit des Hexenwahns.
FOKUS EUROPA SCHWEIZ - Misshandelt vom eigenen Staat - Jahrzehntelang wurden in der Schweiz bis zu 60.000 Menschen "administrativ verwaltet", entrechtet und misshandelt. Der Grund: Sie entsprachen nicht der Gesellschaftsnorm. Nun kämpfen die Opfer um Entschädigung und Anerkennung.
SRF.CH - Urteile BVGer - Opfer von Zwangsmassnahmen nach 1981 gehen leer aus - Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen haben nur Anspruch auf einen Solidaritätsbeitrag, wenn die Massnahmen vor 1981 beschlossen oder vollzogen wurden - Am 1. Januar 1981 traten die Bestimmungen des Zivilgesetzbuches zur fürsorgerischen Freiheitsentziehung in Kraft. Damit wurden schweizweit einheitliche, rechtlichen Grundlagen geschaffen, damit Eingriffe in die persönliche Freiheit gerichtlich überprüft werden können. Kantonale Bestimmungen mussten in der Folge aufgehoben oder angepasst werden.
TOPONLINE.CH - Fürsorgerische Massnahmen nach 1981: Opfer gehen leer aus - Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen haben nur Anspruch auf einen Solidaritätsbeitrag, wenn die Massnahmen vor 1981 beschlossen oder vollzogen wurden. Menschen, denen nach diesem Stichtag Leid angetan wurde, gehen leer aus. - Am 1. Januar 1981 traten die Bestimmungen des Zivilgesetzbuches zur fürsorgerischen Freiheitsentziehung in Kraft.
BLICK.CH - Bürger zweiter Klasse - Vergessen wir nie, weshalb die Schweiz KZ-Häftlinge im Stich liess - Endlich erinnert sich die Schweiz an ihre Opfer des Nationalsozialismus. Gut wäre, wir würden auch nie mehr vergessen, weshalb der Bund sie so gnadenlos ihrem Schicksal überliess.
NZZ.CH - Gedenken, erinnern und nie vergessen! - Heute ist der internationale Holocaust- Gedenktag; es ist der 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz.
TAGBLATT.CH - «Ich war bei Vater und bei der Gotte»: Verdingbub Niklaus Amacker – noch ein armer Mann im Toggenburg - Niklaus Amacker war Verdingbub, Knecht und Lastwagenchauffeur. Und er war eine starke Persönlichkeit.
Eine Fotoausstellung von Keystone-SDA und dem Verein netzwerk-verdingt in Zusammenarbeit mit dem Küefer-Martis-Huus - 25.1. bis 26.4.2020 Portraits von Peter Klaunzer VERDINGKINDER.
KATH.CH - Verdingkinder sollen weiter Gesuche einreichen können - Die Kommission für Rechtsfragen des Ständerates will den ehemaligen Verdingkindern und durch Behörden Zwangsversorgten entgegenkommen. Die Frist zur Einreichung von Entschädigungsgesuchen soll aufgehoben werden. - Ursprünglich war die Frist auf den 31. März 2018 angesetzt gewesen. Wer danach um eine Entschädigung anfragen wollte, hatte das Einsehen.