20MIN.CHSchaffhausen: Geld für Verdingkinder und Opfer von Medikamentenversuchen. Betroffene von Zwangsmassnahmen und Medikamentenversuchen erhalten nun einen Beitrag vom Kanton Schaffhausen. 25'000 Franken pro Person sollen Solidarität ausdrücken.

SRF.CHSchaffhausen entschädigt ehemalige Verdingkinder. Nach dem Bund und der Stadt Zürich ist Schaffhausen der erste Kanton, der Opfern von Zwangsmassnahmen einen Solidaritätsbeitrag für erlittenes Unrecht zugesteht.

WATSON.CH – Tessiner Priester misshandelte Kinder sexuell: «Wurde von teuflischer Präsenz verführt». Ein Tessiner Geistlicher wurde wegen neunfacher sexueller Nötigung und vierfachen sexuellen Handlungen mit Minderjährigen zu 18 Monaten bedingt verurteilt. 

RadioMunotVerdingkinder sollen 25’000 Franken als Entschädigung erhalten – Missbraucht, geschlagen und ausgenützt.

log.nationalmuseum.chMaria Theresia Wilhelm und ihr späterer Ehemann Ulrich Gantenbein wurden Opfer von «fürsorgerischen Zwangsmassnahmen». Familie Gantenbein: Was geschah mit Maria Theresia Wilhelm?
Im Juli 1960 verschwindet im St. Galler Rheintal eine Frau und taucht nie wieder auf. Sie ist Psychiatriepatientin und Mutter von sieben Kindern, die man fremdplatziert hat. Die Geschichte von Maria Theresia Wilhelm sowie ihres Mannes Ulrich Gantenbein ist geprägt von Tragik, Gewalt und Behördenwillkür.

20MIN.CH – Armut in Basel – Verdingkind: «Wenn man nicht folgte, hat es einfach geknallt». Rösli Wirz, ehemaliges Verdingkind, erzählt in «Beyond Labels» ihre Geschichte. Die Ausstellung porträtiert Menschen, die von Armut betroffen sind, und will so ein Tabu brechen. 

BEOBACHTER.CH – Bisher eine Million für Opfer von Medikamententests. Erst 86 potenzielle Opfer der fragwürdigen Versuche haben eine Entschädigung beantragt – dabei könnten Tausende betroffen sein. Das Staatsarchiv Thurgau ruft deshalb erneut dazu auf, ein Gesuch zu stellen.

SRF.CHSolothurn – Keine zusätzliche Entschädigung für Verdingkinder. Hunderttausende Menschen wurden in der Schweiz bis in die frühen Achtziger Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Vom Bund erhalten diese Personen 25'000 Franken Entschädigung. Der Kanton Solothurn will keinen zusätzlichen Betrag beisteuern.

PLAYSUISSE.CHGeraubte Kindheit – ein dunkles Kapitel Schweizer Geschichte

BEOBACHTER.CHWiedergutmachung Schweiz entschädigt erstmals im Ausland adoptierte Frau. Sie wurde zur Adoption von Zürich nach Peru vermittelt. Jetzt erhält Christiane Weideli von der Schweiz 25’000 Franken Wiedergutmachung.

SWI-swissinfo.chDer Freiburger Grosse Rat hat am Freitag eine Forderung zur Unterstützung von Vermittlungsprojekten zum Thema fürsorgerische Zwangsmassnahmen gutgeheissen. Die Idee ist, die Geschichte der Verdingkinder mit einer Gedenkstätte in Erinnerung zu rufen.

SHN.CH – Nach Medikamententests in der Psychiatrie: Kanton will Solidaritätsbeitrag für Breitenau-Opfer sprechen.

T-ONLINE.DE «Letzte Hexe» Wie ein Gerücht Anna Göldi das Leben kostete. Im Jahr 1782 kursiert im Schweizer Kanton Glarus ein böses Gerücht – Eine Magd soll eine Affäre mit einem angesehenen Bürger haben. Doch was als Skandal beginnt, wird bald zur tödlichen Anklage. Ein Fall von Liebe, Macht und tödlicher Willkür. Die Hexenverfolgungen forderten schätzungsweise 70.000 Todesopfer – betroffen waren vor allem Frauen, die der Magie bezichtigt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Sie waren nicht die Täterinnen, sondern Opfer eines fanatischen Justizsystems. Und diese Justiz wütete bis ins späte 18. Jahrhundert – mit tödlichem Ausgang.

HUMANRIGHTS.CHIn der Schweiz haben kantonale und kommunale Behörden über Jahrzehnte hinweg Kinder «fremdplatziert», haben «auffällige» Jugendliche und Erwachsene mit «fürsorgerischen Zwangsmassnahmen» in Anstalten, Fabriken und psychiatrische, Kliniken weggesperrt. Eine unrühmliche Tradition, die fortwirkt, sagt Sonja Matter. Denn es waren Tausende von Menschen von dieser Praxis betroffen und viele leben heute noch. Für sie und ihre Familien ist diese Geschichte nicht abgeschlossen – man spricht auch von transgenerationalen Erfahrungen.

SRF.CH – Mutter mit 17 – Teenager-Schwangerschaft damals und heute. Zwei junge Mütter – zwei Generationen – zwei unterschiedliche Geschichten. Während Elisabeth Meister 1969 ihre Tochter zur Zwangsadoption weggeben musste, erlebte Wanda Dufner 40 Jahre später, was es heisst, mit 17 Mutter zu werden. Beide haben ihre Erfahrungen in einem Buch verarbeitet. Von 1950 bis in die frühen 1980er-Jahre fanden regelmässig Zwangsadoptionen statt, die Behörden konnten bestimmen, dass eine unverheiratete Frau nicht fähig war, das Kind zu erziehen. So ging es auch Elisabeth Meister. Sie war damals erst 17. Nun erzählt sie im Buch «Amputierte Mutter – Die Geschichte einer Zwangsadoption» von ihren schmerzhaften Erfahrungen.