SRF.CH Die Studie beleuchtet Anstaltsversorgungen, Fremdplatzierungen und Entmündigungen
in Graubünden im 19. und 20. Jahrhundert.
Tanja Rietmann, Hauptautorin der Studie von der
Universität Bern, sagte, in Graubünden seien mehrere tausend Personen von fürsorgerischen
Zwangsmassnahmen betroffen gewesen, etwas gleich viel wie in anderen Kantonen. Die Studie wurde auch
erstellt auf Anregung des «Runden Tisches» für die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen, der 2013
von Bundesrätin Simonetta Sommaruga eingesetzt wurde.