Hier finden sich eine Auswahl an Medienberichten zum Thema Administrativ Versorgte und Buchtipps.
TAGESANZEIGER.CH – Zwangsmassnahmen: Zürcher Regierungsrat will Opfer entschädigen – Finanzielle Wiedergutmachung. Zürcher Regierungsrat zahlt Opfern von Zwangsmassnahmen je 25’000 Franken – Bis 1981 wurden Kinder und Jugendliche in Heime gesperrt und ausgebeutet. Der Kanton Zürich will nun einen Beitrag zur Wiedergutmachung des Unrechts leisten.
IMTICKER.CH – Kinderheime der Schweiz: Die dunklen Seiten einer vergessenen Geschichte. Kinderheime in der Schweiz: Zwischen Fürsorge und Leid jahrzehntelang galten Kinderheime in der Schweiz als Orte der Geborgenheit. Doch hinter den Mauern vieler Einrichtungen spielte sich eine erschütternde Geschichte ab…
SRF.CH – Zwangseinweisungen – Der schändliche Umgang der Schweiz mit ihren Ärmsten. Noch bis in die 1970er-Jahre wurden mittellose Menschen in Armenhäuser zwangseingewiesen. Die Lebensbedingungen in diesen Anstalten waren prekär. Ein dunkles Kapitel der Schweizer Sozialgeschichte.
Zentralplus.ch – Luzern verzichtet auf Entschädigung – Betroffene enttäuscht – Verdingkinder: Grosse Entschuldigung, kein Geld. Viele Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen oder Fremdplatzierungen kämpfen bis heute um Anerkennung – und für Gerechtigkeit. Nun folgt eine offizielle Entschuldigung aus Luzern. Doch bei der Forderung nach Wiedergutmachung bleibt die Regierung hart.
VILAN24 – Die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 gelten als eines der dunkelsten Kapitel der Schweizer Sozialgeschichte. Zehntausende von Kindern und Erwachsenen wurden in Heimen fremdplatziert, in Betrieben verdingt oder in geschlossene Anstalten eingewiesen. Sie erlebten dort oft physische und psychische Gewalt, wurden ausgenutzt, misshandelt oder missbraucht.
Staatskanzlei Kanton Schaffhausen– Vorlage betreffend Gesetz über den Solidaritätsbeitrag an Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 verabschiedet.
BERNERLANDBOTE.CH – Bern Ausstellung «Vom Glück vergessen»– Bis in die 1970er-Jahre waren in der Schweiz Hunderttausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen betroffen. Ihre Armut oder ihre von bürgerlichen Normen abweichende Lebensweise galt als Grund für massive staatliche Eingriffe und repressive Massnahmen. Eine Wanderausstellung stellt fünf Betroffene und ihre Schicksale ins Zentrum.
Journal B – Verdingt, entmündigt, versorgt – Die Ausstellung «Vom Glück vergessen» im BHM. Es ist ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte: Über Hundertausende von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wurden seit Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die 70er Jahre oder länger verdingt, entmündigt und versorgt.
BZ.CH – Interview zu fürsorgerischen Zwangsmassnahmen – «Nicht bloss Einzelne waren von brutaler Gewalt betroffen». Die von Tanja Rietmann kuratierte Ausstellung «Vom Glück vergessen» thematisiert ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte. Die Historikerin erzählt, wieso es in Bern enorm viele Verdingkinder gab.
ENGELBERG.CH – Heimkinder und Verdingkinder – Herrenhaus Grafenort, Engelberg – Fremdplatzierungen in Nidwalden im 20. Jahrhundert. Auch in Nidwalden konnten zahlreiche Kinder nicht bei ihren Familien aufwachsen. Besonders betroffen von Fremdplatzierungen waren Kinder armutsbetroffener Eltern und lediger Mütter.
SRF.CH – Eine Geschichte der Würde - Verdingkind: «Gebt euch niemals auf!» Andreas Neugebauer wurde bis 1981 auf einem Bauernhof verdingt. Sieben Jahre Ausbeutung, Gewalt und Psychoterror. Mit siebzehn flieht er – in Musik, Drogen und Kriminalität. Später fängt er sich und macht eine Karriere bei der Post. Doch die Vergangenheit lässt ihn nie los.
BEOBACHTER.CH – Sexualisierte Gewalt – «Ein Skandal, dass wir weiter für Vergewaltigungsopfer kämpfen müssen». Nach Vergewaltigungen ist die Versorgung weiterhin schlecht, kritisiert SP-Nationalrätin Tamara Funiciello. Die geplante Teilrevision des Opferhilfegesetzes sei «das blosse Minimum». Genf zeigt, dass es anders geht.
Solothurner Filmtage – Premiere Kinodokumentarfilm «Nebelkinder» im Rahmen der 60. Solothurner Filmtage:NEBELKINDER – Aufbruch aus dem Schweigen von Corinne Kuenzli. Der Film setzt sich eindringlich mit ehemaligen Heim- und Verdingkindern und ihren Kindern auseinander. Sie überwinden die lange persönliche und kollektive Verdrängung und gehen gemeinsam einen neuen Weg in die Zukunft. Der Film läuft am 25. und 28. Januar.
BEOBACHTER.CH – Dank Beobachter-Briefaktion – Zürcher Opfer von Zwangsmassnahmen sollen 25’000 Franken erhalten.Zürcher Kantonsrätinnen wollen ehemaligen Verdingkindern und Heimkindern Geld auszahlen. Eine Beobachter-Briefaktion ist der Auslöser.
SRF.CH– Walliser Denkmal für Opfer von Zwangsmassnahmen. Bis in die 1980er-Jahren waren in der Schweiz hunderttausende Kinder und Erwachsene von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen oder Fremdplatzierungen betroffen. Der Kanton Wallis weiht nun in Sitten ein Denkmal ein.