20MIN.CH - Viele Betroffene haben in Anstalten Gewalt und Missbrauch erlebt

NAU.CH - Über 300 Personen wurden im Kanton Uri von 1905 bis 1970 Opfer von «fürsorgerischen Zwangsmassnahmen» - Dieses dunkle Kapitel wird nun aufgearbeitet.

MARCH24.CH - Verdingt, vergessen, geprägt für immer – der Dokumentarfilm von Saschko Steven Schmid erzählt die Lebensgeschichte von Alfred

BEOBACHTER.CH - Rentner erforscht eigene Vergangenheit - Ex-Heimkind stösst auf brisante Akten: Wo ist sein Geld?

GLARUS24.CH - Jubiläumsausstellung «Uns reichts!» lockt viele Museumsbesucher an - Zum Auftakt des Jubiläumsjahrs «5 Jahre Museum» und «15 Jahre Anna-Göldi-Stiftung» läuft seit dem 2. April und noch bis zum 30. Oktober 2022 im Anna-Göldi-Museum in Ennenda die Ausstellung «Uns reichts!»

TAGBLATT.CH - Es ist ein dunkler Fleck in der Schweizer Geschichte: die Hexenverfolgung - Die wohl bekannteste vermeintliche Hexe in der Schweiz ist Anna Göldin. Die Zürcherin wurde 1782 hingerichtet unter dem Vorwurf Hexerei ausgeübt zu haben.

BLUEWIN.CH - Zwangsmassnahmen - Gedenken an «administrativ Versorgte» in Korrektionsanstalt Realta - In der kantonalen Korrektionsanstalt Realta im bündnerischen Cazis waren von 1855 bis 1981 bis zu 1500 Menschen "administrativ versorgt". Eine Gedenktafel erinnert nun an sie.

Silke Margherita Redolfi - Die verlorenen Töchter – Bis 1952 herrschte in der Schweiz die Fiktion, dass es in der Familie nur ein Bürgerrecht gebe, und zwar dasjenige des Vaters. Das hiess, Schweizerinnen, die einen Ausländer heirateten, mussten bis in die 50er-Jahre ihren Schweizer Pass abgeben. Die in der Schweiz geborenen Kinder übernahmen automatisch das Bürgerrecht des Vaters. Die ausgebürgerte Schweizerin mitsamt den gemeinsamen Kindern wurden im eigenen Land zu Fremden gestempelt! Hingegen erlangte eine ausländische Frau durch ihre Heirat mit einem Schweizer automatisch sein Schweizer Bürgerrecht, was sich auch auf ihre gemeinsamen Kinder übertrug.

BEOBACHTER.CHZwangsarbeit in der Schweiz - Wie die Stickerei-Industrie junge Frauen ausnutzte - Das Töchterheim Sonnenberg war Teil eines repressiven Systems der Fürsorgebehörden, das aus 16- bis 20-jährigen jungen Frauen mittels «Erziehung durch Arbeit» sittsame und angepasste Ehefrauen formen sollte. Pierre V. führte sein Privatheim mit Handelsregistereintrag von 1957 bis 1975. Rund 2000 Frauen hat er in dieser Zeit nach eigenen Angaben in umliegende Fabriken zur Arbeit geschickt. Wer flüchten wollte, landete in der Arrestzelle des Heims.

SRF.CHGraphic Novel «Starkes Ding» - Mein Vater, der Verdingbub Lika Nüsslis Vater war ein Verdingkind. Seine Erinnerungen hat die Künstlerin zu einer Graphic Novel verarbeitet.

Aargauerzeitung.ch«Wie Gegenstände behandelt:» Laufenburgerin dokumentiert das Leid der Schweizer Verdingkinder - Der Begriff «Verdingkinder», das macht Astrid Bieri in ihrem Buch deutlich, kommt nicht von ungefähr. Sie erklärt: «Ein Ding ist ein Gegenstand und so sind die Kinder auch behandelt worden.»

BEOBACHTER.CHKindeswegnahmen durch Pro Juventute «Das erfüllt den Tatbestand des Völkermords» - Die Schweiz könnte in Sachen «Kinder der Landstrasse» heute noch ein Strafverfahren gegen unbekannt eröffnen, sagt Strafrechtsprofessorin Nadja Capus.

INFOSPERBER.CH - Psychisch kranke Häftlinge: Justiz verurteilt Kanton Wallis - Vor 35 Jahren landeten psychisch kranke Häftlinge illegal in Walliser Gefängnissen. Missstände sind schon sehr, sehr lange bekannt!

BEOBACHTER.CH - «Kinder der Landstrasse» Die Kinderdiebe der Pro Juventute - Pro Juventute hat jenischen Eltern systematisch die Kinder geraubt. Diesen Skandal deckte vor 50 Jahren Hans Caprez im Beobachter auf. Noch immer ist nicht alles aufgearbeitet.

SUEDDEUTSCHE.DE - Zur Erinnerung: Wer die Verdingkinder waren