BEOBACHTER.CH - Entschädigung für Verdingkinder - Die Schweiz kommt zu billig davon - Schweizer Behörden haben Tausende junge Menschen gegen ihren Willen weggesperrt. Dafür hat man sich zwar offiziell entschuldigt, aber den Opfern nur wenig Geld zugesprochen. Das will eine Gemeinde jetzt ändern.

ZENTRALPLUS.CH - Zuger Verdingkind: «Das Blut lief mir über die Beine» Jede Woche kommen an dieser Stelle Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen im Kanton Zug zu Wort. Heute springen wir weit zurück in der Zeit, bis ins 19. Jahrhunderts. Was Adolf Iten erlebte, ist so erschreckend, dass einem die Worte fehlen.

BEOBACHTER.CH - Die Kinder von einst «Versorgten» leiden bis heute - Die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen haben Schlimmes erlebt. Nun zeigt eine Studie: Auch ihre Kinder leiden darunter - bis heute. Doch sie haben auch Strategien entwickelt, mit denen sie ihr Leben trotzdem meistern.

ZENTRALPLUS.CH - Verbrechen der Sozialen Fürsorge in Zug - Gräuel der 60er-Jahre: Mutter musste uneheliches Kind weggeben.

ZENTRALPLUS.CH - Verbrechen der Sozialen Fürsorge in Zug - Je mehr die Kinder schrien, desto mehr wurde geschlagen.

NIDWALDNERZEITUNG.CH - Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Dunkle Nidwaldner Geschichte - Adoption, Zwangsmedikation und Sterilisation: Historikerin untersucht dunkles Kapitel der Nidwaldner Geschichte - Die Historikerin Sonja Matter arbeitet die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen im Kanton Nidwalden auf – und stösst dabei auf viel Leid und Unrecht.

JUNGFRAUZEITUNG.CH – Bern will an düsteres Kapitel Vergangenheit erinnern – Mit fünf Projekten will der Kanton Bern an Verding- und Heimkinder, administrativ Versorgte, Zwangsadoptierte und Fahrende erinnern. Bis in die 1970er-Jahre erlitten viele von ihnen schweres Unrecht durch Zwangsmassnahmen – ein düsteres Kapitel bernischer Geschichte.

ZENTRALPLUS.CH - Blick in düstere Vergangenheit von Zug - So schlimm waren die Missstände in der sozialen Fürsorge: «Die Klosterfrau stand neben mir und drückte mein Gesicht gegen den Suppenteller.» Rita Z.

INFOSPERBER.CH - Vergessene Nachkommen von Weggesperrten und Fremdplatzierten - Die Öffentlichkeit möchte die Schande verdrängen. Trotz der nationalen Aufarbeitung schwelt die Thematik also weiter. «Doch in der Schweizer Öffentlichkeit finden die generationenübergreifenden Folgen der FSZM bisher keine Beachtung», stellt Nadine Gautschi fest. Die im internationalen Vergleich langanhaltende gesellschaftliche Tabuisierung in der Schweiz erklärt die Sozialwissenschaftlerin damit, «dass FSZM eine Geschichte über die Schweiz erzählen, die dem nationalen Narrativ des Erfolgsmodells fundamental widerspricht.

BERNERZEITUNG.CH - So will der Kanton Bern ein düsteres Kapitel aufarbeiten - Mit Infotafeln und Plakaten will der Kanton Bern das schwere Leid von Verding- und Heimkindern, administrativ Versorgten, Zwangsadoptierten und Fahrenden sichtbar machen.

GESCHICHTEDERGEGENWART.CH - Der lange Schatten fürsorgerischer Zwangsmaßnahmen in der Schweiz - Bis in die 1980er Jahre wurden in der Schweiz armutsbetroffene oder unangepasste Kinder, Jugendliche und Erwachsene fremdplatziert und administrativ versorgt. Die psychischen, sozialen und finanziellen Folgen währten ein Leben lang – und werden den Nachkommen weitergegeben.

WOZ.CH - Schweizer Prügelpädagogik: Mit Schlägen brutalisiert - Auf Initiative der Betroffenen wird die Geschichte des berüchtigten Knabenerziehungsheims Gruebe im Kanton Bern neu erzählt. Es ist das zweite Buch zum Thema, das erste wurde eingestampft.

BEOBACHTER.CH - Ex-Heimkind kommt endlich zu seinem Geld - Biel zahlt Sparbüechli zurück -
Sein Sparguthaben versickerte in der Stadtkasse. Jetzt zahlt die Stadt Biel einem ehemaligen Heimkind 20'000 Franken – nach Jahrzehnten.

JOURNAL-B.CH – Gruebe-Buch 2 – Das Buch, das die 188-jährige Geschichte des Knabenerziehungsheims «Auf der Grube» in Niederwangen nachgezeichnet hatte, war dem Feuer zum Opfer gefallen - Nun ist es neu entstanden: direkter, vielseitiger, noch näher an der bedrückenden Vergangenheit.

SRF DOK - Die Hexe muss sterben - Die Schweiz, insbesondere die Westschweiz, erlebte eine der grausamsten Hexenverfolgungen Europas - Der Film «Die Hexe muss sterben» zeigt die Mechanismen einer höllischen Justiz auf, die Tausende von Männern, Frauen und Kindern auf den Scheiterhaufen brachte. Warum wurden in der Schweiz zehnmal mehr angebliche Hexen und Hexer verbrannt als in Frankreich und hundertmal mehr als in Italien? Meist wurden die Angeklagten von einer weltlichen Justiz verurteilt, die unter protestantischer Herrschaft stand.