12. Jahrestag! - Historischer Meilenstein! - Am 10. September 2010 entschuldigte sich Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf im Namen des Bundesrates bei den administrativ versorgten Menschen vor 1981 im Rahmen einer Gedenk-Veranstaltung im Schloss Hindelbank. Der Gedenkanlass vom 10. September im Schloss Hindelbank war der Anstoss für alle folgenden Massnahmen, darunter auch den weiteren Meilenstein, wie die Offizielle Entschuldigung der BR Simonetta Sommaruga, etc.

KNOTEN&MASCHEN.CH – Das grosse Schweigen – Bis 1981 wurden in der Schweiz zehntausende Kinder und Jugendliche auf Bauernhöfen verdingt oder in Einrichtungen und Pflegefamilien fremdplatziert. Die Betroffenen verschwiegen dies vielfach selbst gegenüber ihren eigenen Kindern. Wie ist es, wenn die eigenen Eltern nicht über ihre traumatischen Erfahrungen sprechen? 

HUMANRIGHTS.CH - Das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter stellt die Schweiz an den Pranger - Die Schweiz wird vom Komitee zur Verhütung von Folter des Europarates für die bestehenden Zustände im Freiheitsentzug scharf kritisiert. So aufgrund überbelegter Gefängnisse, unverhältnismässiger Gewaltanwendungen durch Ordnungskräfte und der ungeeigneten Unterbringung sowie Misshandlung von Menschen, die eine psychiatrischen Behandlung benötigen.

ZSZ.CH - Zahlreiche Menschen waren in Stäfa bis 1981 von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen betroffen, wie eine neue Studie zeigt. Der Gemeinderat will die Forschung dazu nun vertiefen.

20MIN.CH - Viele Betroffene haben in Anstalten Gewalt und Missbrauch erlebt

NAU.CH - Über 300 Personen wurden im Kanton Uri von 1905 bis 1970 Opfer von «fürsorgerischen Zwangsmassnahmen» - Dieses dunkle Kapitel wird nun aufgearbeitet.

MARCH24.CH - Verdingt, vergessen, geprägt für immer – der Dokumentarfilm von Saschko Steven Schmid erzählt die Lebensgeschichte von Alfred

BEOBACHTER.CH - Rentner erforscht eigene Vergangenheit - Ex-Heimkind stösst auf brisante Akten: Wo ist sein Geld?

GLARUS24.CH - Jubiläumsausstellung «Uns reichts!» lockt viele Museumsbesucher an - Zum Auftakt des Jubiläumsjahrs «5 Jahre Museum» und «15 Jahre Anna-Göldi-Stiftung» läuft seit dem 2. April und noch bis zum 30. Oktober 2022 im Anna-Göldi-Museum in Ennenda die Ausstellung «Uns reichts!»

TAGBLATT.CH - Es ist ein dunkler Fleck in der Schweizer Geschichte: die Hexenverfolgung - Die wohl bekannteste vermeintliche Hexe in der Schweiz ist Anna Göldin. Die Zürcherin wurde 1782 hingerichtet unter dem Vorwurf Hexerei ausgeübt zu haben.

BLUEWIN.CH - Zwangsmassnahmen - Gedenken an «administrativ Versorgte» in Korrektionsanstalt Realta - In der kantonalen Korrektionsanstalt Realta im bündnerischen Cazis waren von 1855 bis 1981 bis zu 1500 Menschen "administrativ versorgt". Eine Gedenktafel erinnert nun an sie.

Silke Margherita Redolfi - Die verlorenen Töchter – Bis 1952 herrschte in der Schweiz die Fiktion, dass es in der Familie nur ein Bürgerrecht gebe, und zwar dasjenige des Vaters. Das hiess, Schweizerinnen, die einen Ausländer heirateten, mussten bis in die 50er-Jahre ihren Schweizer Pass abgeben. Die in der Schweiz geborenen Kinder übernahmen automatisch das Bürgerrecht des Vaters. Die ausgebürgerte Schweizerin mitsamt den gemeinsamen Kindern wurden im eigenen Land zu Fremden gestempelt! Hingegen erlangte eine ausländische Frau durch ihre Heirat mit einem Schweizer automatisch sein Schweizer Bürgerrecht, was sich auch auf ihre gemeinsamen Kinder übertrug.

BEOBACHTER.CHZwangsarbeit in der Schweiz - Wie die Stickerei-Industrie junge Frauen ausnutzte - Das Töchterheim Sonnenberg war Teil eines repressiven Systems der Fürsorgebehörden, das aus 16- bis 20-jährigen jungen Frauen mittels «Erziehung durch Arbeit» sittsame und angepasste Ehefrauen formen sollte. Pierre V. führte sein Privatheim mit Handelsregistereintrag von 1957 bis 1975. Rund 2000 Frauen hat er in dieser Zeit nach eigenen Angaben in umliegende Fabriken zur Arbeit geschickt. Wer flüchten wollte, landete in der Arrestzelle des Heims.

SRF.CHGraphic Novel «Starkes Ding» - Mein Vater, der Verdingbub Lika Nüsslis Vater war ein Verdingkind. Seine Erinnerungen hat die Künstlerin zu einer Graphic Novel verarbeitet.

Aargauerzeitung.ch«Wie Gegenstände behandelt:» Laufenburgerin dokumentiert das Leid der Schweizer Verdingkinder - Der Begriff «Verdingkinder», das macht Astrid Bieri in ihrem Buch deutlich, kommt nicht von ungefähr. Sie erklärt: «Ein Ding ist ein Gegenstand und so sind die Kinder auch behandelt worden.»