TAGBLATT.CH - Eine Geschichte des Zwangs

TAGESANZEIGER.CH - «Hinter Mauern»: Schweizer Krankheitsbilder - Ein Ausstellungs- und Buchprojekt gibt Einblick in den Alltag psychiatrischer Einrichtungen in den Jahren 1880 bis 1935. Doch den Fotografien ist nur bedingt zu trauen…

Was bis weit ins 20. Jahrhundert hinein hinter den Mauern von Heil- und Irrenanstalten vor sich ging, blieb der Öffentlichkeit meist verborgen… Was fehlt, sind Bilder von Leid oder Zwangsmassnahmen.

STADT-ZUERICH.CHFürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 sind eines der dunkelsten Kapitel der Schweizer Sozialgeschichte. – Neben der historischen Aufarbeitung will die Stadt Zürich für diejenigen Opfer, die durch Stadtzürcher Sozialbehörden Unrecht erlitten haben, neu einen kommunalen Solidaritätsbeitrag in Höhe von 25 000 Franken pro Person ausrichten.

TAGESANZEIGER.CH - Entscheid des Zürcher Stadtrats 25'000 Franken für jedes Opfer der Sozialbehörden - In Heime gesperrt, fremdplatziert und als billige Arbeitskräfte ausgebeutet: Der Stadtrat will Geschehnisse vor 1981 historisch aufarbeiten und Opfer entschädigen.

Dr. Walter «Wälä» Hauser – ein Kämpfer für Wahrheit und Gerechtigkeit

DANKE Walti, dein unermüdliches Engagement für die Menschenrechte bleibt für immer präsent. Du fehlst.

OMBUD.CH - Kinder Ombudsstelle : Du hast Rechte – wir helfen dir dabei, sie zu nutzen

Verdingkind - Mein Leben als Arbeitskind und wie ich meinen liebenden Vater fand - Dieses Buch erzählt aus einem der dunkelsten Kapitel in der Schweiz: von dem Schicksal der Verdingkinder. Aber auch davon, wie Gott in die Geschichte eingreift und mit uns neue Wege geht!

ZSZ.CH - Heimkinder in Richterswil «Als die Heimkinder ihre Geschichte erzählten, waren wir erschüttert» - Die Kindheitsjahre im Waisenhaus prägten die Heimkinder ihr ganzes Leben. Viele zerbrachen, andere können heute darüber reden. Ein Autoren-Duo gibt ihnen nun eine Stimme.

UEK – ZENTRALE ERKENNTNISSE DER UEK ADMINISTRATIVE VERSORGUNGEN - Die historische Aufarbeitung verdeutlicht, wie eine unpräzise Gesetzgebung willkürliche Anwendungen der behördlich angeordneten Versorgungen förderte und dabei Grundrechte der Betroffenen verletzt wurden. Die finanziellen und gesundheitlichen Folgen dieser Massnahmen begleiten die betroffenen Menschen ein Leben lang und wirkten sich vielfach auch auf die folgenden Generationen aus.

SAITEN.CH - «Recht» wurde gebraucht, um Unrecht zu tun! - Weggesperrt und ausgegrenzt ohne Straftat: Dieses Schicksal hat bis in die 1980er Jahre Tausende von Männern, Frauen und Kindern betroffen.

12. Jahrestag! - Historischer Meilenstein! - Am 10. September 2010 entschuldigte sich Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf im Namen des Bundesrates bei den administrativ versorgten Menschen vor 1981 im Rahmen einer Gedenk-Veranstaltung im Schloss Hindelbank. Der Gedenkanlass vom 10. September im Schloss Hindelbank war der Anstoss für alle folgenden Massnahmen, darunter auch den weiteren Meilenstein, wie die Offizielle Entschuldigung der BR Simonetta Sommaruga, etc.

KNOTEN&MASCHEN.CH – Das grosse Schweigen – Bis 1981 wurden in der Schweiz zehntausende Kinder und Jugendliche auf Bauernhöfen verdingt oder in Einrichtungen und Pflegefamilien fremdplatziert. Die Betroffenen verschwiegen dies vielfach selbst gegenüber ihren eigenen Kindern. Wie ist es, wenn die eigenen Eltern nicht über ihre traumatischen Erfahrungen sprechen? 

HUMANRIGHTS.CH - Das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter stellt die Schweiz an den Pranger - Die Schweiz wird vom Komitee zur Verhütung von Folter des Europarates für die bestehenden Zustände im Freiheitsentzug scharf kritisiert. So aufgrund überbelegter Gefängnisse, unverhältnismässiger Gewaltanwendungen durch Ordnungskräfte und der ungeeigneten Unterbringung sowie Misshandlung von Menschen, die eine psychiatrischen Behandlung benötigen.

ZSZ.CH - Zahlreiche Menschen waren in Stäfa bis 1981 von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen betroffen, wie eine neue Studie zeigt. Der Gemeinderat will die Forschung dazu nun vertiefen.