«Zwei Wochen Einzelhaft, ohne frische Kleider – ich dachte, ich sterbe»

Ungewöhnliche Erlebnisse aus unserem Redaktionsalltag: «...und ich schreibe noch immer!» – Beobachter-Journalistin Birthe Homann erzählt die schockierende Geschichte einer Frau, die 50 Jahre lang als Sklavin gehalten wurde.

Interviews (Oral History) - Einschluss ins Cachot – Erfahrungsbericht zum Anstaltsleben – Bei der vorliegenden Quelle handelt es sich um einen kurzen Ausschnitt aus einem Interview, das mit einer Betroffenen einer administrativen Versorgung geführt wurde. Die Quelle ermöglicht als Erfahrungsbericht Einblicke in das Anstaltsleben. Vergleichbare Erzählungen sind von zahlreichen Betroffenen bekannt.

LUZERNERZEITUNG.CHWIEDERGUTMACHUNG – Ein Jahr nach dem Ja des Parlaments für die finanzielle Entschädigung von ehemaligen Verdingkindern sind erst wenige Gesuche eingegangen. Eine Informationsoffensive soll dies nun ändern.

DRS - Schweiz aktuell - Medikamententests sollen untersucht werden – In den 50er und 60er Jahren wurden noch nicht zugelassene Medikamente an Patienten in der Psychiatrischen Klinik St. Urban LU getestet. Jetzt fordern Politiker eine Aufarbeitung dieser Tests.

Hilfe für Verdingkinder

Buchtipp: Anstaltsleben - C. A. Loosli - Als »Philosoph von

Bümpliz« hat er ein breites Werk hinterlassen, das nicht nur in (nicht mehr

greifbaren) Büchern, sondern auch in Essays, Zeitungsartikeln und Briefen

niedergelegt ist. Loosli kämpfte gegen die Versorgung von Kindern in Anstalten;

gegen das Verdingkinder-Unwesen; gegen die unbefristete »administrative«

Internierung randständiger Erwachsener; für die Humanisierung von Strafrecht und

Strafvollzug.

Beteiligung der Pharma Luzerner Klinik testete Medikamente an

Patienten - Die Psychiatrische Klinik St. Urban hat in den 1950er und 1960er Jahren

mit nicht zugelassenen Medikamenten an insgesamt 208 Patienten experimentiert.

 

Luzerner Klinik testete Medikamente an Patienten
In der

Psychiatrischen Klinik St. Urban wurden in den 1960er Jahren Medikamente an

Patienten getestet. Vom Deal mit der Basler Pharmaindustrie waren Hunderte Menschen

betroffen.

KANTON ST.GALLEN ⋅ Ehemalige Verdingkinder und andere Opfer

fürsorgerischer Zwangsmassnahmen haben Anrecht auf Soforthilfe. Im Kanton St.Gallen

haben sich bislang 336 Betroffene gemeldet. Die Regierung will im kommenden Jahr

300'000 Franken an die Wiedergutmachung leisten.

Misure coercitive, il Governo retico si scusa con le

vittime

Il Cantone aveva avuto un ruolo pionieristico nelle sofferenze causate alle vittime

di misure coercitive a scopo assistenziale e di collocamenti extrafamiliari

«Man darf nicht vergessen was passiert ist» Mit einem

Gedenkanlass hat sich die Bündner Regierung bei den Opfern von fürsorgerischen

Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen entschuldigt. Die Worte von Regierungsrat

Jon Domenic Parolini hat die Betroffenen sichtlich berührt.

DANKE! Ein weiterer Meilenstein im dunklen Kapitel Schweizer

Geschichte! – An einem Gedenkanlass hat Jon Domenic Parolini sich im Namen der

Regierung bei den Opfern von Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen entschuldigt.

In Erinnerung daran hat Parolini einen Baum als Symbol gepflanzt.

Gut gemacht! Danke Philipp Gurt für deinen jahrelangen Einsatz für

Gerechtigkeit

Aus dem Archiv: Lebenslust? Rasch behandeln! Mit Elektroschocks und

Deckelbädern
Auch wenn inzwischen der gesunde Menschenverstand obsiegt hat,

was nützt das den jungen Menschen von damals, die heute mit ansehen müssen, wie

selbstverständlich und ohne Hinterfragung die heutige Generation frei leben kann?

Die Gesellschaft muss deshalb dringend aufgeklärt werden, was die „Pionieropfer« für

die heutige freie Gesellschaft erduldet haben und welch verdammt hohen Preis sie für

diese Freiheiten bezahlen mussten.