Hier finden sich eine Auswahl an Medienberichten zum Thema Administrativ Versorgte und Buchtipps.
BLUEWIN.CH - Ein Friedhof voller Verwahrter in Graubünden - Entdeckt wurde ausserdem eine «extrem» hohe Zahl an Rippenbrüchen. Angenommen wird, dass die vielen schlecht verheilten Brüche auf Gewaltanwendung während der Verwahrung zurückzuführen sind.
SRF.CH - Ausgrabungen Anstaltsfriedhof - Einblick in den Gesundheitszustand von Zwangsverwahrten - Wissenschaftler untersuchten die Knochen von zwangsweise verwahrten Menschen im bündnerischen Cazis.
BEOBACHTER.CH - Behördenwillkür - Die Justiz verurteilte ihn zum Scheitern - Vor 57 Jahren wurde der Appenzeller Roland R.* schuldig gesprochen – für Taten, die er nie begangen hatte. Die Folgen spürt er bis heute. Nun hat das Bundesamt für Justiz offiziell anerkannt, dass Roland R. ein Opfer von Behördenwillkür ist. Aus dem Wiedergutmachungsfonds erhielt er 25'000 Franken.
Zur Erinnerung: HUMANRIGHTS.CH - Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Der lange Weg zur Wiedergutmachung - Angefangen mit dem Artikel im Beobachter vom 20. März 2008 - und dem Aufruf an andere Betroffene sich zu melden.
SUEDOSTSCHWEIZ.CH - Die Geduld der Opfer wird auf die Probe gestellt - Eine seriöse Überprüfung braucht ihre Zeit - «Aber die Betroffenen zwei bis drei Jahre ohne Zwischeninfos auf diesen Brief warten zu lassen, ist grausam», findet Gurt.
SUEDOSTSCHWEIZ.CH - Einfach bar auf die Hand - Zehntausende wurden in der Schweiz bis in die 1980er-Jahre weggesperrt, verdingt, versorgt - Die Opfer erhalten 25 000 Franken - dies aber nur, wenn ihr Gesuch um den Solidaritätsbeitrag vom Bundesamt für Justiz genehmigt wird. Und dies kann dauern.
SUEDOSTSCHWEIZ.CH - Opfer lassen sich nicht für «blöd» verkaufen - Die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen haben Anrecht auf 25'000 Franken. Doch die Auszahlpraxis des Bundes lässt immer noch zu wünschen übrig.
Aus dem Rahmen gefallen und weggesperrt - Um ein Haar wäre der Suizidversuch des Schriftstellers Friedrich Glauser in den Anstalten Witzwil gelungen. Auch viele andere Administrativ Versorgte haben Dramen erlebt. Dies zeigt eine Ausstellung nächste Woche in Biel.
Zur Erinnerung: Erste offizielle Entschuldigung - Das Mindeste, was der Staat tun konnte, war, die Opfer um Verzeihung zu bitten. Und dies fand durch die damalige BR Eveline Widmer-Schlumpf im September 2010 im Schloss Hindelbank an einem Gedenkanlass statt.
Zur Erinnerung: Zweite offizielle Entschuldigung - Im April 2013 wiederholte sich das Ganze mit der neuen EJPD-Vorsteherin Simonetta Sommaruga (SP) auf einer Bühne im Kulturcasino Bern.
SRF.CH - Aufarbeitung der Missbräuche in der Psychiatrie St. Urban - Zwischen 1950 und 1980 hat die psychiatrische Klinik St. Urban Medikamente an Patienten getestet. Die Betroffenen wussten oftmals nichts davon, wurden dazu überredet oder gar gezwungen.
SRF.CH - Luzern ist nicht alleine - Der Kanton Luzern ist in dieser Thematik kein Einzelfall - So hatte die Psychiatrische Klinik in Basel zwischen den 1950er und den 1970er-Jahren regelmässig nicht zugelassene Wirkstoffe an Patienten getestet.