TAGESANZEIGER.CH - Der Kindsmissbrauch durch Kleriker nimmt langsam epidemisches Ausmass an - «Der Missbrauch war masslos und weit verbreitet», so der Generalstaatsanwalt Josh Shaphiro. Kaum zu glauben, dass die Täter nicht belangt wurden. Die Taten sind verjährt, ein Drittel der Priester ist verstorben. Bischöfe und Würdenträger haben den Missbrauch systematisch vertuscht und die Täter gedeckt.

 

Im Gespräch: Menschenrechte - Unverzichtbar und schützenswert sind die Menschenrechte - könnte man meinen - Doch auch in der Schweiz werden sie zunehmend in Frage gestellt und sind politischen Angriffen ausgesetzt. Schutzfaktor M – eine Informationskampagne zum Menschenrechtsschutz in der Schweiz – hat dazu eine Ausstellung lanciert. - In „Meine Geschichte – mein Recht: bewegende Geschichten aus der Schweiz« werden neun Menschen porträtiert, die erzählen, was es bedeutet, wenn die Menschenrechte plötzlich nicht mehr gelten.

Vormerken! Am Sonntag dem 09. September 2018 um 20:05 wird der TV-Spielfilm LINA erneut auf SRF1 ausgestrahlt! - Er zeigt das düstere Kapitel der Schweizer Geschichte auf: Bis 1981 war es möglich, Menschen auch ohne Gerichtsurteil oder psychiatrisches Gutachten wegzusperren, sei es wegen «Arbeitsscheu», «lasterhaften Lebenswandels» oder «Liederlichkeit»; betroffen waren vor allem junge Menschen. Der Spielfilm „LINA« erzählt von Lina, einer jungen Frau, die von den Behörden administrativ versorgt und dadurch eines normalen Lebens beraubt wurde. Ein Schicksal stellvertretend für viele, basierend auf wahren Ereignissen in der Schweiz!

WORKZEITUNG.CH - Dringlicher Appell von Jean Ziegler - «Verbrechen gegen die Menschlichkeit kennen keine Verjährung - Die vollständige Wiedergutmachung geht uns alle an» - Der grosse deutsche Dichter und Aufklärer Johann Peter Hebel schrieb: «Merke: Es gibt Untaten, über welche kein Gras wächst.» Kein pädophiler Priester, kein schlagender Heimleiter, kein korrupter Amtsvormund wurde je zur Rechenschaft gezogen.

TAGBLATT.CH - «Kampf gegen das System – und die Seelenminen» – Weil sie mit 17 schwanger war und unverheiratet, wurde Ursula Biondi in der Strafanstalt Hindelbank «administrativ versorgt». Heute setzt sich die 68-Jährige dafür ein, dass das an ihr und tausenden anderen begangenes Unrecht von den Behörden aufgearbeitet und anerkannt wird.

AMNESTY INTERNATIONAL - MAGAZIN DER MENSCHENRECHTE – ZU UNRECHT WEGGESPERRT! - Erst unter Druck der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) passte die Schweiz 1981 das Zivilgesetzbuch entsprechend an.

ILLUSTRE.CH - «Notre enfance vaut plus que 25 000 francs» - Ils font partie des 9018 personnes qui ont souffert de placements abusifs et qui sont au bénéfice de la contribution de solidarité de 25 000 francs offerte à toutes les victimes de ce triste chapitre de l’histoire suisse. Pourtant, eux estiment que notre pays aurait pu être plus généreux.

Buchtipp: «Versorgt im Thurhof» - Der Historiker Max Baumann gibt eine Innensicht auf die schlimmen Zustände, wie sie einst nicht nur in dieser Erziehungsanstalt geherrscht haben.

TAGBLATT.CH - Die Betroffenen warten ungeduldig auf die Antwort auf ihr Gesuch, bei vielen schwingt dabei aufgrund des erlittenen Unrechts grosses Misstrauen gegenüber den Behörden mit -
Vor zwei Wochen hatte bereits eine überparteiliche Westschweizer Gruppierung in einem Brief an Bundespräsident Alain Berset ihr Unverständnis über die Behandlungsdauer ausgedrückt.

BLICK.CH - Im Andenken an Madi, die heute ihren Geburtstag feiern würde - Madeleine Ischer über das dunkelste Kapitel unseres Landes: «Ich war 17 Jahre im Guantánamo der Schweiz» - zum Film

TAGBLATT.CH - Aus kindlicher Einsamkeit wurde jugendliche Verzweiflung - Gleich nach der Geburt liess ihn die Mutter bei den Ingenbohler Schwestern im Lindenhof in Gossau. Er hat nie mehr etwas von seinen Eltern gehört.

BEOBACHTER.CH - Ein weiterer Tiefschlag - Walter Nowaks Aufarbeitung seiner Kindheit wird zur Qual

Verdingkinder: Unglaublich schleppende Arbeit beim Bund - «Verdingkinder müssen auf Beiträge warten»

SRF.CH - Das Anna Göldi Museum im Hänggiturm im glarnerischen Ennenda ist – einzigartig – einer Magd gewidmet. Nicht irgendeiner Magd, sondern jener Frau, die 1782 wegen teuflischen Machenschaften zum Tod verurteilt und mit dem Schwert enthauptet wurde.

TAGBLATT.CH - Kinder wurden als Feinde gesehen - «Es herrschte weiterhin eine alte Grundidee, die von den Nazis indoktrinierend noch verstärkt worden war: Kinder sind ungehorsam, undiszipliniert, triebhaft und destruktiv. Und müssen daher geschliffen werden. Kinder wurden daher quasi als Feinde gesehen, eine emotionale Bindung war schwierig, gerade auch für die von Krieg, Niederlage und Schuld traumatisierten Eltern.»