"Und bist du nicht willig ..." ein Theaterstück von Achim Lück

Patrizia, ein lebenslustiger Teenager, kommt auf Grund ihres unsittlichen und widerspenstigen Verhaltens nach mehrfachen Ermahnungen in die „Erziehungsanstalt« Hindelbank.

Die dortigen Erlebnisse formen Patrizia, lassen jedoch nicht ihre Lebensfreude schwinden. - Ein Stück, insziniert von Brigitte Schmidlin und Kamil Krejci, das auf das Schicksal der Administrativ Versorgten in der Schweiz aufmerksam machen will.

20:00 Uhr - (Einlass 19:00 Uhr)

Kurtheater Baden (Parkstrasse 20, 5400 Baden)

Fürsorgerische Zwangsmassnahmen - Bundesrat will möglichst viele Opfer entschädigen

 

 

Ein Zeichen für die Wiedergutmachung -Im altehrwürdigen Hänggiturm in Ennenda wurde in einer feierlichen Zeremonie und bereits zum dritten Mal der Anna-Göldi-Menschenrechtspreis verliehen. Dieser Preis ist eine Auszeichnung für Persönlichkeiten, die sich in der Gegenwart für Menschenrechte und gegen Justizwillkür einsetzen. Die diesjährigen Preisgewinner sind der erfolgreiche Schriftsteller Arthur Honegger und die in jugendlichem Alter zu Unrecht administrativ Versorgte Ursula Biondi.

 

Plakat Theater «Und bist Du nicht willig»Am 13. Juni 2015 wurde in Ennenda (Gemeinde Glarus) der dritte Menschenrechtspreis im Namen von Anna Göldi verliehen. Die beiden Preisträger Ursula Biondi und Arthur Honegger wurden in jungen Jahren Opfer von staatlicher Willkür. Welche Parallelen hat dieser Preis zur historischen Figur Anna Göldi? kath.ch

Ursula Biondi, die sich heute für die Wahrung der Menschenrechte engagiert.

 

Anna-Göldi-Menschenrechtspreis verliehen - Auszeichnung für langes Engagement
Preisträger sind Ursula Biondi aus Zürich und Turi Honegger aus Krummenau.

Ursula Biondi, die sich heute für die Wahrung der Menschenrechte engagiert.

 

Menschenrechtspreis - Die Anna-Göldi-Stiftung
verleiht ihren dritten Menschenrechtspreis am 13. Juni 2015

dem ehemaligen Verdingkind und erfolgreichen Schriftsteller Turi Honegger sowie der als Jugendliche administrativ-versorgten

Ursula Biondi, die sich heute für die Wahrung der Menschenrechte engagiert.

 

PDF/181501_plakat_theater_2015.pdfVon einem, der nicht wegschaute ... C. A. Loosli


 

Ehemaliges Verdingkind: Danach ist alles anders...
Alfred Ryter ist ein grosser, schlanker Mann mit aufmerksamen, blauen Augen. Er wirkt unscheinbar, fast schüchtern. Am 7. August 2015 wird er 75. Und er wird ziemlich sicher auch an diesem Tag Antidepressiva nehmen müssen. «Im Alltag sind es 16 Pillen», sagt er im Gespräch. Sein Arzt sagt, es sei Gehirndünger, damit sein Seelenleben stabil bleibe. Grund dafür ist seine Vergangenheit.

 

SFR 2 Kultur 20:00 Uhr – «Ich will ein Geständnis» – Medikamentenversuche an Kindern
In Vormundschaftsakten der psychiatrischen Klinik Münsterlingen im Kanton Thurgau finden sich Patienten-Protokolle, aus denen hervorgeht, dass in den 60er und 70er Jahren an Kindern Psychopharmaka getestet wurden.

 

Münsterlinger Medikamententests werden untersucht
Forscher durchleuchten ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen.

 

SRF1 Reporter - Sonntag, 24. Mai 2015, 21:40 Uhr, SRF 1 Walter Nowak - Ein Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen
Die Zwangsläufigkeit des Unglücks

Wie kann es sein, dass ein Leben immer die schlimmstmögliche Wendung nimmt? Wie kann ein Mensch schon als Kind in einen Strudel geraten, aus dem er nicht mehr hinausfindet? Diese Erfahrungen hat Walter Nowak gemacht. «Reporter» begleitet ihn auf seiner Suche nach Antworten.

 

Verdingkinder: Die Schuldfrage ist irrelevant
… Für Luzius Mader und Seglias ist deshalb die vorbehaltlose, wertfreie Aufarbeitung der Geschichte die Verantwortung, die die Gesellschaft heute zu tragen habe …

 

SRF1 - Rundschau 29. April 2015. Entmündigt und weggesperrt
Behörden zerstörten Familien - Entmündigt und weggesperrt: Bis in die 80er Jahre verordneten Gemeinden fürsorgerische Zwangsmassnahmen gegen Menschen, die nicht der gesellschaftlichen Norm entsprachen. In der Rundschau erzählt eine Betroffene, wie ihr die Familie auf traumatische Weise weggenommen wurde. Jetzt fordern die über 10‘000 Opfer vom Staat Wiedergutmachung.

Guido Fluri

An der Rundschau-Theke diskutiert Susanne Wille mit Guido Fluri, über seine Wiedergutmachungs-Initiative und darüber, ob erlittenes Leid mit Geld aufgewogen werden kann

 

Tele Top - TOP NEWS 28. April 2015 Verdingkind kritisiert Gegenvorschlag des Bundes