Verlag.baz.ch – «Das ist fast schon menschenverachtend» - Andreas Jost über das Resultat des Runden Tisches zur Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen.

Kein Tabu mehr – Dennoch: Aus heutiger Sicht würde ich die Initiative noch früher starten. Zu viele Opfer sind in der Zwischenzeit verstorben. Das schmerzt mich.

LUZERNERZEITUNG.CHVerdingkinder: «Mir wäre es lieber, ich könnte ‹abschliessen›»

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung – Das soll endlich gesetzlich verankert werden! Bitte schütze Kinder vor Gewalt und unterstütze jetzt die Petition an Bundesrat und Parlament.

Forschung hilft öffentliches Bewusstsein zu schaffen" – Der Präsident der Leitungsgruppe, Professor Alexander Grob, stellt das NFP 76 vor. NFP "Fürsorge und Zwang"

Der Schweizerische Nationalfonds hat 22 Projekte für das Nationale Forschungsprogramm "Fürsorge und Zwang" (NFP 76) bewilligt.

Opfer müssen lange warten – CVP-Nationalrat Martin Candinas wollte vom Bundesrat in der nationalrätlichen Fragestunde wissen, wie es um die Auszahlpraxis des Solidaritätsfonds an die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen steht.

Insgesamt 9018 ehemalige Verdingkinder und andere Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen haben ein Gesuch um einen Solidaritätsbeitrag eingereicht – Der Bund hat bisher 1400 Gesuche von schwerkranken und hochbetagten Personen prioritär behandelt.

Erzählbistro.ch – Die Aufarbeitung läuft: Vom Runden Tisch über die Wiedergutmachungsinitiative zum Erzählbistro

POLITHINK.CH – Zur Erinnerung: Eveline Widmer-Schlumpf in Hindelbank: Moralische Wiedergutmachung für die unschuldig Weggesperrten – Drei Tage vor dem Event: In der Fernsehsendung Club vom 7.9.2010 erklärt die Betroffene Ursula Biondi, dass nur eine offizielle Entschuldigung endlich das Stigma des „Knastis« von ihr nehmen könne: „Wir wurden damals für eine Lebensweise bestraft, die heute zur Freiheit eines jeden Bürgers gehört. Keine uneheliche Mutter wird heute mehr weggesperrt. Keine wird als Schlampe verrufen, kein uneheliches Kind als Bastard verunglimpft«.

Der Verein «Gewaltfreie Erziehung» setzt sich dafür ein, dass auch in der Schweiz ein Artikel ins Zivilgesetzbuch kommt, der die gewaltfreie Erziehung für Kinder verankert – Die Folgen der Körperstrafen an Kindern werden verharmlost, die Forschung zeigt ein anderes Bild als die Volksmeinung, hier heisst es oft, es sei durchaus hilfreich, das Kind mit einem Klapps in die Schranken zu weisen. Doch Schläge haben nicht die erwünschte Wirkung, sie führen nicht dazu, dass sich Kinder so verhalten, wie damit erwartet wird. Im Gegenteil: Kinder lernen durch die erfahrene Gewalt vor allem Gewalt zu akzeptieren und sie selber anzuwenden.

TeleBärn.TV – Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Fazit vom "Runden Tisch" durchzogen - Opfer Roger Bresch ist nicht zufrieden mit Solidaritätsbeitrag.

Nur bedingt in Feierstimmung – Der runde Tisch, der Verdingten und anderen Opfern von Zwangsmassnahmen die Würde wiedergeben wollte, wird heute aufgehoben. Aber viele Fragen seien noch gar nicht vom Tisch, sagen Betroffene.

SRF.CH2013 hat Bundesrätin Simonetta Sommaruga einen runden Tisch eingesetzt, um eine umfassende Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 in die Wege zu leiten. Diese Arbeit ist nun abgeschlossen und wurde offiziell gewürdigt.

SRF.CHZwangsmassnahmen in Fürsorge - «Das Kapitel ist noch nicht abgeschlossen»