BEOBACHTER.CH – Missbrauch - Die katholische Kirche mauert – Seit mehr als zwei Jahren wartet Missbrauchsopfer Walter Nowak auf eine Reaktion von der katholischen Kirche. Doch nichts passiert.

BLICK.CH – Bischof bittet Opfer um Vergebung - Zehn Pädo-Priester im Wallis identifiziert - Drei der Priester leben heute noch. Identifiziert wurden die Priester aufgrund von Zeugenaussagen von rund zehn Opfern, die sich beim Bistum Sitten letztes Jahr gemeldet haben.

SUEDOSTSCHWEIZ.CH – Ab sofort fliesst das Geld - Noch diesen Monat erhalten in der Schweiz 366 Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen 25 000 Franken als Solidaritätsbeitrag aus dem nationalen Fonds. – In diesen hat der Kanton Glarus 150 000 Franken eingezahlt. In Glarus hatte die Regierung im März 2013eine kantonale Anlaufstelle für ehemalige Heim- und Verdingkinder geschaffen. Bei Langlotz gemeldet haben sich bis Ende September des letzten Jahres 43 von ihnen. Von den gesamtschweizerisch bisher 4310 bekannten Opfern erhalten nun jene 366 als Ersteden einmaligen Solidaritätsbeitrag, die schwer krank oder über 90-jährig sind. Alle anderen prioritären Gesuche sollen im Lauf des Jahres bearbeitet werden, bis EndeMärz 2021 will das BJ alle Zahlungen abgeschlossen haben.

Porträt: Erna Eugster: Die Thematik zwangsweise Fremdplatzierung in all ihren unterschiedlichen Formen und den von oft angeblichen Fachleuten und Laien in der Administration getroffenen Massnahmen ist extrem komplex. Sie zeigt die Schweizer Sozialpolitik als riesiges Fiasko und greift weit in die Geschichte zurück. – Jede einzelne Biografie ist wichtig, weil sie ein Stück weit dieses Minenfeld erhellt. Für manche Betroffene hat das erlittene Leid stets wieder den Geschmack einer Zeitbombe. Erna Eugster hat als Zeitzeugin durch das Schreiben versucht, diese bitteren Erfahrungen aufzuarbeiten. Wenn man eine Lüge wider besseres Wissen nicht benennt, wird man Teil dieser Lüge.

INFO Sperber – Machtgehabe inkompetenter «Grüsel» - Jetzt kommen die «Victim-Blamer» (Opfer-Beschuldiger) wieder aus allen Löchern hervor.

20MIN.CH – Mädchen werden häufiger stationär behandelt - 60 Prozent der stationär behandelten Jugendlichen sind weiblich. Grund ist die Selbstgefährdung. Buben werden eher erzieherisch betreut.

Tele Top – Verdingkinder - Ostschweizer unterstützen nationalen Fonds mit Walter Emmisberger

TOP online – Besonders Ostschweiz bezahlt für ehemalige Verdingkinder – Bisher haben acht Kantone einen Beitrag in den Fonds eingezahlt. Darunter sind die sechs Ostschweizer Kantone Thurgau, St. Gallen, beide Appenzell, Glarus und Graubünden.

SRF.CH – Verdingkinder waren auch reformierten Akteuren ausgesetzt
Verdingkinder gehörten jahrzehntelang zur Schweizer Gesellschaft. Bisher wenig erforscht ist dabei die Rolle der evangelisch-reformierten Kirche. Eine erste Untersuchung zeigt, die reformierte Kirche war in vielen verschiedenen Funktionen an diesem dunklen Kapitel der Schweizer Geschichte beteiligt.

TVO – Verdingkinder-Kritik – Falsche Adresse - TG-Verding-Opfer müssen zu Staatsarchiv statt Opferhilfe

Einweihungsfeier Gedenktafel Erziehungsanstalt Sonnenberg-Gabeldingen – Zur Erinnerung an die Erziehungsanstalt Sonnenberg-Gabeldingen Kriens für schwererziehbare, katholische Knaben. Die 1859 von der schweizerischen. gemeinnützigen Gesellschaft (SGG) gegründete Anstalt nahm zur Arbeitserziehung auf dem eigenen, grossen Landwirtschaftsgut im Jahresdurchschnitt 60 bis 80 Zöglinge im Schulalter auf.

schweizerbauer.ch – Auszahlung vorgezogen - Verdingkinder: Beiträge ab Januar – Vorgezogen wurden die Gesuche jener Opfer, die schwer krank oder sehr alt sind. 366 Personen erhalten daher schon im Januar 2018 einen Solidaritätsbeitrag. Alle anderen prioritären Gesuche würden im Laufe des kommenden Jahres bearbeitet, heisst es in der Mitteilung. Dabei handelt es sich vor allem um Eingaben von Personen, die über 75 Jahre alt sind oder in besonders schwierigen finanziellen Verhältnissen leben.

Vergangenheitsbewältigung: Obwalden zahlt 25‘000 Franken in Fonds für Zwangsmassnahmen-Opfer

Placements abusifs: 25'000 francs d'indemnité – Les premières indemnisations concernant les personnes placées de force dans des structures extra-familiales avant 1981 tomberont en janvier.

Der Bund kann die ersten Opfer früher als geplant und mit dem Maximalbetrag von 25‘000 Franken entschädigen. Dies, weil bis zur Frist im März 2018 voraussichtlich weniger als 12‘000 Gesuche eingehen werden. Für so viele Opfer hatte der Bund Solidaritätsbeiträge budgetiert. - Die Solidaritätsbeiträge werden hauptsächlich durch den Bund finanziert. Die Kantone und Dritte können sie mit freiwilligen Zuwendungen unterstützen. Bislang haben acht Kantone, darunter unter anderem Appenzell, Thurgau und St.Gallen solche Zuwendungen beschlossen.