Hier finden sich eine Auswahl an Medienberichten zum Thema Administrativ Versorgte und Buchtipps.
schweizerbauer.ch - Das Ausmass der Traumata und ihrer Spätfolgen zeigt die Zürcher
Studie auf Basis von zahllosen Interviews mit ehemaligen Verdingkindern. Über Generationen hinweg –
nicht nur die ehemaligen Verdingkinder selbst, sondern auch noch ihre Kinder leiden unter den Folgen des
Traumas …
NEWS.UZH.CH Gescholten und missbraucht - Ehemalige Verdingkinder tragen schwer an ihrem
Schicksal.
Der Psychotraumatologe Andreas Maercker hat untersucht, wie es ihnen heute geht.
LUZERNERZEITUNG.CH - Im Interview erklärt der Psychologe Allan Guggenbühl (64), weshalb
viele Angst vor einer Begegnung mit der Behörde haben.
ZENTRALPLUS.CH - Zuger Ständerat Joachim Eder will mehr Hilfe «Der Kanton soll mir nicht
kommen, er habe kein Geld»
So lange liegt die staatliche Willkür gar nicht zurück: «Verdingkinder» gab es laut Stalder bis 1960,
den Fahrenden wurden sogar bis 1972 noch die Kinder weggenommen. Dazu kamen die fremdplatzierten
Heimkinder. Und ebenso Kinder, die man ohne ihr Einverständnis sterilisierte oder kastrierte, weil man
ihre Fortpflanzung verhindern wollte ...
Gestohlene Kindheit - Ehemalige Verdingkinder zeigen ihr Gesicht - Von Peter Klaunzer,
Keystone
ZENTRALPLUS.CH - Versorgt, verwahrt oder verdingt wurden Kinder aus «schwierigen
Verhältnissen» auch im Kanton Zug.
Die Zuger Historikerin Gisela Hürlimann hat die traurigen Schicksale von Zöglingen erforscht, die im
Kinderheim Marianum in Menzingen lebten. Es ist ein Blick in Abgründe.«Es ist zu lange weggeschaut worden.» Joachim Eder, Zuger Ständerat
Verdingung in der Schweiz: Wie Kinder zu Sklaven wurden
Schon 1000 Gesuche eingegangen: Endlich entschädigt die Schweiz die ZwangsversorgtenEin
dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte wird aufgearbeitet. Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen
und Fremdplatzierungen können seit Anfang Januar 2017 ihren Anspruch auf einen Solidaritätsbeitrag
geltend machen. Innerhalb eines Monats lagen dem Bundesamt für Justiz schon knapp 1000 Gesuche vor.
Zeitzeugen – Viel wurde über das Thema Verdingwesen in den letzten Jahren
gesprochen. Endlich wird es als das benannt, was es eigentlich war: eine Form von staatlich
organisierter Kindersklaverei
NZZ.CH - Noch bis Anfang der 1980er Jahre genügten diffuse Begriffe wie «liederlicher
Lebenswandel» oder «Arbeitsscheu», um jemanden zu entmündigen und wegzusperren.
Tele Top News – Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Zürcher Forschungsarbeit gestartet.
Von einer Baustelle zur nächsten - Guido Fluri hat ein Schicksalsjahr hinter sich:
Tumoroperation, Scheidung, politischer Durchbruch. Seine Kindheitserlebnisse treiben ihn an.
«Man hört entsetzliche Geschichten», sagt Markus Plüss, Sachbearbeiter bei der
Fachstelle Gewaltbetroffene des Kantons Schaffhausen.Der Kanton Schaffhausen hat der Fachstelle
das Mandat übertragen, den Direktbetroffenen eines dunklen Kapitels der Schweizer Geschichte dabei
behilflich zu sein, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten, und das Unrecht, das ihnen angetan wurde,
wenigstens ein wenig zu korrigieren.
Jetzt muss er Beweise haben. Beweise für etwas, das er seit je weiss. Und sein Leben ist
lang, 89 Jahre.Boris war Verdingbub, wurde in Küttigen, Gränichen, Oberentfelden und Buchs
untergebracht. Jetzt, ein Leben später, muss er das beweisen, muss bei Gemeindeverwaltungen und am
Bezirksgericht nach Belegen suchen. Sonst gibt es keine Opferentschädigung.
Der Unternehmer Guido Fluri wurde als Kind fremdplatziert. Nun will er Eltern im Umgang
mit der Kesb helfen.Der jahrzehntelange unerbittliche Kampf der Betroffenen trägt immer mehr
Früchte.