SRF.CH - «Ich weiss nicht, wieviel ich wissen will» - Kantonsrat Roland Huber ist persönlich betroffen von den Medikamententests. Sein Vater wurde in Münsterlingen behandelt. - Plötzlicher Tod am 31.12.1964 - An Silvester 1964 verstarb der Vater von Roland A. Huber plötzlich. Das neue Buch macht den BDP-Politiker jetzt argwöhnisch. «Wieso starb mein Vater ausgerechnet an Silvester?»
BEOBACHTER.CH - Münsterlingen Millionen für Tests an Menschen - In Münsterlingen experimentierte Psychiater Roland Kuhn über 40 Jahre lang mit Medikamenten. In einem riesigen Ausmass und ohne Zustimmung der Patienten, wie jetzt eine historische Aufarbeitung belegt.
SRF.CH - Medikamententests an Patienten - Viel mehr Betroffene als angenommen - In Münsterlingen wurden Medikamente an über 2700 Personen getestet. Drei Millionen Einzeldosen wurden geliefert. Zahlreiche Todesfälle
TOP online - Kuhns Forschungsmethode habe spätestens ab Mitte der 1960er Jahre den wissenschaftlichen Standards nicht mehr genügt, sagte Regierungspräsident Jakob Stark an der Medienkonferenz. Trotzdem hätten die Behörden und die Pharmaindustrie Kuhn weiterhin gewähren lassen und ihn für die Versuche bezahlt.
NZZ.CH - Drei Jahrzehnte lang testeten Basler Pharmafirmen nichtzugelassene Medikamente an Tausenden Menschen in der Schweiz. Besonders «hilfreich» war die Klinik im thurgauischen Münsterlingen. Der Oberarzt Roland Kuhn steigerte sich in ein wahres Versuchsfieber.
NAU.CH - Gemessen am individuellen Leid wirkten die heutigen staatlichen Bemühungen um Wiedergutmachung klein, sagte Klöti. Er unterstütze die Idee der unabhängigen Expertenkommission, weitere Mittel der Wiedergutmachung zu prüfen. -
SRF.CH- Fürsorgerische Unterbringungen - Gedenkanlass für Opfer - Die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen haben auch im Kanton St. Gallen viel Leid verursacht. Am Samstag fand in der Lokremise ein Gedenkanlass für Betroffene statt. Das bedeutet aber nicht, dass das Thema damit für den Kanton abgeschlossen ist.
BOTE.CH - Der St. Galler Regierungsrat Martin Klöti entschuldigt sich für das Unrecht und Leid, das Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen geschehen ist. Im Anschluss wurde ein Erinnerungszeichen auf einem Spielplatz eingeweiht.
FM1TODAY - Der St. Galler Regierungsrat Martin Klöti hat sich am Samstag an einem Gedenkanlass in St.Gallen für das Unrecht und Leid entschuldigt, das den Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen geschehen ist. -
SRF.CH - Zur Erinnerung: Echo der Zeit, 24.02.2015, 18:00 Uhr - Die Menschenversuche des Psychiaters Roland Kuhn - Der Psychiater Roland Kuhn starb 2005 als hochverdienter Wissenschaftler. Zehn Jahre nach seinem Tod muss das Bild korrigiert werden: Zwischen 1950 und Mitte der 1970er-Jahre führte Kuhn in der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen an über 1600 Menschen klinische Tests durch - ohne deren Einwilligung. «Der Beobachter» machte den Fall publik. Der Kanton Thurgau will die Geschichte nun wissenschaftlich aufarbeiten.