Hier finden sich eine Auswahl an Medienberichten zum Thema Administrativ Versorgte und Buchtipps.
HINTO.CH– Versorgt. Verdingt. Vergessen? Geschichten von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Die Schau erlaubt einen vielstimmigen und zugleich wissenschaftlich fundierten Zugang zu diesem Kapitel der Schweizer Geschichte, welches das Leben von vielen Menschen stark geprägt hat.
NAU.CH– Fürsorge und Zwang – Ausstellung in Liestal zeigt dunkles Kapitel – Hunderttausende waren in der Schweiz von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen betroffen. Eine neue mobile Ausstellung gibt ihnen eine Stimme. Auch die Verantwortlichen für das dunkle Kapitel kommen indirekt zu Wort. Nach ihrem Auftakt in Riehen BS gastiert die Ausstellung ab Donnerstag in Liestal.
SRF.CH – Düsteres Kapitel: Wie die Heimplatzierung Kinder um ihre Zukunft brachte. In den 1950er-Jahren war es in der Schweiz gang und gäbe, bestimmte Neugeborene in einem Heim zu platzieren. Betroffen waren Kinder lediger Mütter und von Gastarbeiterinnen. Durch die «fürsorgerische» Zwangsmassnahme wurde ihnen vieles im Leben verbaut.
SWISSINFO.CH – Museum Luzern zeigt Ausstellung zu fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Im Museum Luzern ist ab dem 14. Mai die nationale Wanderausstellung «Versorgt. Verdingt. Vergessen?» zu sehen. Die Schau beleuchtet ein lange verdrängtes Kapitel der Schweizer Geschichte und rückt die Schicksale Betroffener fürsorgerischer Zwangsmassnahmen ins Zentrum.
JOURNAL21.CH – Zwangsmassnahmen–Risse im Bild der «heilen Schweiz». Im 20. Jahrhundert haben Behörden in der Schweiz Hunderttausende (Waisen-)Kinder, Jugendliche und junge Menschen zwangsweise in Heime und Anstalten eingewiesen. Andere wurden als Verdingkinder auf Bauernhöfen platziert. Viele erfuhren Gewalt und sexuelle Übergriffe. Eine jetzt eröffnete Ausstellung in Luzern beleuchtet dieses dunkle Kapitel der Schweiz.
TELE1.CH – Versorgt, verdingt, vergessen? Wanderausstellung zu Verdingkinder jetzt in Luzern. Man hat sie aus ihren Familien gerissen, sie wurden misshandelt und ausgebeutet. Schweizer Behörden haben bis in die 1980er-Jahre zehntausende Kinder verdingt. Damit ihre Schicksale nicht vergessen werden, ist im Museum Luzern neu die Wanderausstellung „Versorgt. Verdingt. Vergessen“. Das Besondere am Museum: Früher war dort ein Heim.
SRF.CH – Opfer von Zwangsmassnahmen: Zürich nimmt nun Gesuche entgegen. Der Kanton Zürich zahlt 25'000 Franken an die Opfer Fürsorgerischer Zwangsmassnahmen.
Zur Erinnerung: Nach der Heirat ausgebürgert. Bei der Heirat eines Ausländers verloren viele Frauen bis Mitte des 20. Jahrhunderts das Schweizer Bürgerrecht. Mit teilweise fatalen Folgen. Nach der Ausbürgerung wurden Frauen und ihre Kinder nicht selten an die Grenze gestellt und ihrem Schicksal überlassen... Die mangelnden weiblichen Staatsbürgerrechte sind ein dunkler Fleck der Schweizer Geschichte, der erst in Ansätzen erforscht ist.
Solothurner Zeitung– Am 2. April soll nächstes Jahr in 104 Gemeinden des Kantons Solothurn den Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen gedacht werden. Dahinter steckt das Projekt Zeder Solothurn.
TAGESANZEIGER.CH– 60 Jahre lang sagte ihm niemand, dass sein Vater nicht sein Erzeuger ist. Weil seine Eltern nicht verheiratet waren, griffen Behörden in Manfred Rohners Leben ein. Seine wahre Identität erfuhr er spät – einen Solidaritätsbeitrag lehnte der Bund ab.
Ausstellung – Eindrücklich beleuchtet die mobile Ausstellung ein lange verdrängtes Kapitel der Schweizer Geschichte: die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen, von denen hunderttausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene betroffen waren. Die Ausstellung macht das Spannungsfeld zwischen Fürsorge und Zwang sichtbar, gibt Betroffenen eine Stimme und weckt Empathie für Menschen, die am Rand der Gesellschaft standen – und stehen.