AMNESTY.CHAnna Göldi Museum: Gesicht zeigen und das Schweigen brechen. Hunderttausende Kinder und Erwachsene wurden in der Schweiz bis in die 1980er zwangsweise interniert, fremdplatziert und missbraucht. Das Anna Göldi Museum in Glarus leistet mit der Ausstellung «Gesicht zeigen» einen Beitrag zur Bewältigung dieser Menschenrechtsverletzungen.

NZZ.CH – Zwangsadoption wegen einer unehelichen Schwangerschaft: Eine Mutter bricht ihr Schweigen. Zwischen 50 000 und 60 000 Menschen wurden im vergangenen Jahrhundert in der Schweiz Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. Zu ihnen gehört auch Elisabeth Meister: 1969 drängen die Behörden die damals Sechzehnjährige, ihr Neugeborenes zur Adoption freizugeben.

NULL41.CHDie Ausstellung «Versorgt. Verdingt. Vergessen? Geschichte(n) von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen in der Schweiz» ist bis am 23. Oktober im Museum Luzern zu sehen. Die Ausstellung «Ich bin einfach niemand gewesen» macht vom 11. Juli bis am 4. August in Alberswil Halt.

BEOBACHTER.CH – Politikerinnen wollen Antworten zu Terre-des-Hommes-Praktiken. Von Terre des Hommes in der Schweiz vermittelte Adoptivkinder mussten medizinische Experimente über sich ergehen lassen. Jetzt wollen Politikerinnen wissen, wer dafür verantwortlich war. 

TAGESANZEIGER.CH – «Skandalöse Vorgänge»: Über 80’000 Frauen verloren ihren Schweizer Pass, weil sie einen Ausländer heirateten, Historisches Unrecht.  Die Heiratsregel ist ein dunkles Kapitel in der Schweizer Geschichte. Während des Zweiten Weltkriegs trieb sie manche Frauen gar in den Tod. Nun fordert eine Nationalrätin eine öffentliche Entschuldigung.

STGALLEN24.CHHistoriker Fabian Brändle empfiehlt mit «Vier Seiten Leben» ein eindringliches Buch der St.Galler Germanistin Dorothee Kohler. Darin rekonstruiert sie das Schicksal ihrer lange vergessenen Tante Martha L. und wirft ein beklemmendes Licht auf den Umgang mit psychisch beeinträchtigten Menschen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

SRF.CH – Zwangsmassnahmen – Gelder für Verdingkinder: Zürich zahlt bereits erste Beiträge aus. Seit Ende April können sich Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen beim Kanton Zürich melden. Elf erhielten Gelder. 

HLS-DHS-DSS.CH (Historisches Lexikon der Schweiz) – Fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen: Bis 1981 wurden in der Schweiz Zehntausende Menschen in Anstalten eingewiesen, ohne dass sie eine Straftat begangen hatten. Textausschnitt: Das brisante, aber lange verkannte Thema der Fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen wurde dank der beständigen Bemühungen von Betroffenen in die Öffentlichkeit getragen und in jüngerer Vergangenheit wissenschaftlich untersucht.

AMNESTY.CHKultur | Ausstellungen - Gesicht zeigen und das Schweigen brechen. Hunderttausende Kinder und Erwachsene wurden in der Schweiz bis in die 1980er-Jahre zwangsweise interniert, fremdplatziert und missbraucht. Das Anna Göldi Museum in Glarus leistet mit der Ausstellung «Gesicht zeigen» einen Beitrag zur Bewältigung dieser Menschenrechtsverletzungen.

HINTO.CH – Ver­sorgt. Ver­dingt. Ver­ges­sen? Ge­schich­ten von für­sor­ge­ri­schen Zwangs­mass­nah­men. Die Schau erlaubt einen vielstimmigen und zugleich wissenschaftlich fundierten Zugang zu diesem Kapitel der Schweizer Geschichte, welches das Leben von vielen Menschen stark geprägt hat.

NAU.CH – Fürsorge und Zwang – Ausstellung in Liestal zeigt dunkles Kapitel – Hunderttausende waren in der Schweiz von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen betroffen. Eine neue mobile Ausstellung gibt ihnen eine Stimme. Auch die Verantwortlichen für das dunkle Kapitel kommen indirekt zu Wort. Nach ihrem Auftakt in Riehen BS gastiert die Ausstellung ab Donnerstag in Liestal.

TVO Aktuell Opfer von Medikamententests. Kein Geld: Opfer von Medikamententests bekommen im Kanton SG keine Wiedergutmachung.

SRF.CH – Verdingkinder-Ausstellung: «Versorgt, Verdingt. Vergessen?». Schweiz aktuell vom 18.05.2026 auf Play SRF.

SRF.CH – Opfer von Zwangsmassnahmen-Verdingt und weggesperrt: Warum die Aufarbeitung so lange dauert.  

SRF.CH – Düsteres Kapitel: Wie die Heimplatzierung Kinder um ihre Zukunft brachte. In den 1950er-Jahren war es in der Schweiz gang und gäbe, bestimmte Neugeborene in einem Heim zu platzieren. Betroffen waren Kinder lediger Mütter und von Gastarbeiterinnen. Durch die «fürsorgerische» Zwangsmassnahme wurde ihnen vieles im Leben verbaut.