AARGAUERZEITUNG.CH - Staatlich verordnete Kindesschutzmassnahmen sind oft einschneidend

und können Hilflosigkeit und Verzweiflung auslösen.
Die neue unabhängige Anlaufstelle Kindes-

und Erwachsenenschutz (Kescha) in Zürich will Betroffenen Perspektiven aufzeigen und Eskalationen

verhindern. - Kesb nicht demontieren - Im Gegensatz zu den Kritikern will die Stiftung laut Fluri die

KESB nicht schwächen. Für einen guten Kindes- und Erwachsenenschutz brauche es professionelle und

empathische Behörden. Die KESCHA wolle jedoch, dass Betroffene ihre Rechte und Pflichten kennen und für

ihre Rechte einstehen können.

 

NZZ.CH Kindes- und Erwachsenenschutz - Neue Anlaufstelle bei Konflikten mit der Kesb

 

 

SRF.CH Ein Expertenbericht zeigt: In Krisenzeiten wurden arme Menschen besonders häufig

weggesperrt.
«Man hat keine Straftat begangen und man wird trotzdem weggesperrt, verliert dann

auch den Zugang zu Geschwistern und Eltern, das ist höchst traumatisierend und

stigmatisierend.»

„Willkürliche Staats-Stempel«: „Liederlich«, „Arbeitsscheu«,

„Verwahrlost«, „Asozial«, "Prostituierte", "Alkoholiker" etc. - Für die Betroffenen ist ganz klar, nur

schon einer dieser "willkürlichen Staats-Stempel" (Stigma) schien ein „Freipass« zu sein für Behörden,

Vormünder und Bezugspersonen, menschenrechtswidrig gegen Kinder, Jugendliche, Erwachsene aus der Unter-

und Arbeiterschicht zu handeln und diese zusätzlich noch als gratis oder billige Arbeitskräfte

auszunützen.

 

ZENKATH.CH - Zehntausende wurden auf beschämende Art zwangsversorgt

 

Dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte
Bis in die 1980er-Jahre wurden in der

Schweiz Zehntausende ohne Gerichtsurteil so genannt «administrativ versorgt», also weggesperrt. Heute

wurde der Zwischenbericht einer Expertenkommission vorgestellt.

 

Zwischenbilanzworkshop der UEK – Am 18. Januar 2017, 09:45 - 17:00 Uhr findet der

erste Zwischenbilanzworkshop der UEK statt.

Ziele des Workshops: Präsentation und Diskussion erster Zwischenergebnisse ; Diskussion und Austausch

mit anderen Forschungsprojekten.

 

Schweiz aktuell, Schikane für ehemalige Verdingkinder
Ab Anfang Jahr können

ehemalige Verdingkinder beim Bund ein Gesuch für einen Solidaritätsbeitrag einreichen. Um den

finanziellen Zustupf zu erhalten, müssen die Betroffenen aber ihre traumatisierende Kindheit in einem

mehrseitigen Formular beschreiben.

 

Tagblatt.ch – Opfer bekommen bis Mitte Jahr Geld
SEXUELLE ÜBERGRIFFE Die

Bischofskonferenz macht vorwärts mit der Ausrichtung von Genugtuungsbeiträgen an die Opfer, deren Fälle

verjährt sind. Die Betroffenen erhalten maximal 20000 Franken.

 

RTS.CH Des médicaments testés sans le consentement des patients jusque dans les années

1980

Ce s’est passé dans plusieurs cliniques psychiatriques alémaniques jusque dans les années 80.

 

Luzerner Zeitung : «Düsteres Kapitel war nicht nur dunkel»
FÜRSORGERISCHE

MASSNAHMEN ⋅ Luzius Mader ist der Kopf hinter der politischen Lösung, welche für die Betroffenen

Anerkennung des Unrechts und einen Solidaritätsbeitrag bringt. Diese ist aber weit weg von einer

umfassenden Entschädigung.

 

Eine kleine Geste für ehemalige Verdingkinder
Bald ist es offiziell: Ehemalige

Verdingkinder können beim Bund ein Gesuch einreichen, um für erlittenes Unrecht entschädigt zu werden.

Historiker gehen von 20 000 Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen aus.

 

Jahresrückblick 2016 – Wiedergutmachungsinitiative

 

SRF1 Schmerzhafte Spurensuche
Uschi Waser ist eines von vielen Opfern Fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. Ihre Erzählungen gehen unter die Haut. Doch für Uschi Waser ist nun auch ein wichtiger Schritt der Aufarbeitung getan: Das Parlament erkennt das Unrecht offiziell an.

 

„Ein trauriger Kuhhandel«

Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 sollen einen Solidaritätsbeitrag erhalten.
Das Gesuch muss spätestens bis 31. März 2018 beim Bund eingereicht werden. Die Beratungsstelle Opferhilfe Aargau Solothurn und das Staatsarchiv bieten den Opfern Unterstützung an.