Heute vor 15 Jahren am 10 September 2010 fand der Gedenkanlass mit der damaligen BR Eveline Widmer-Schlumpf im Schloss Hindelbank statt!
Siehe weitere Infos:

SWISSINFO.CH – Prinzip der gewaltfreien Erziehung wird gesetzlich verankert.

TELEZ – Eusi Erinnerige mit Irma Frei. Als Scheidungskind kam Irma Frei in verschiedene Heims und schlussendlich in die Zwangsarbeit in einem Industriebetrieb. Mit über 80 Jahren bricht sie das Schweigen über die schwere Zeit aus ihrer Vergangenheit…

Bundesamt für JustizAm 31. Oktober 2025 startet die nationale Wanderausstellung «VERSORGT. VERDINGT. VERGESSEN? Geschichte(n) von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen in der Schweiz» im Musée Historique Lausanne. Die Ausstellung beleuchtet die Schweizer Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen und ihrer Aufarbeitung und trägt sie in alle Landesregionen. Sie zeigt persönliche Lebensgeschichten, den Weg der politischen Aufarbeitung und stellt die Frage: Was tun wir heute, damit sich das Unrecht nicht wiederholt? Die Wanderausstellung gastiert bis im März 2026 in Lausanne. Danach wird sie in Luzern, Schaffhausen, Bellinzona und Bern zu sehen sein.

20MIN.CHSchaffhausen: Geld für Verdingkinder und Opfer von Medikamentenversuchen. Betroffene von Zwangsmassnahmen und Medikamentenversuchen erhalten nun einen Beitrag vom Kanton Schaffhausen. 25'000 Franken pro Person sollen Solidarität ausdrücken.

SRF.CHSchaffhausen entschädigt ehemalige Verdingkinder. Nach dem Bund und der Stadt Zürich ist Schaffhausen der erste Kanton, der Opfern von Zwangsmassnahmen einen Solidaritätsbeitrag für erlittenes Unrecht zugesteht.

WATSON.CH – Tessiner Priester misshandelte Kinder sexuell: «Wurde von teuflischer Präsenz verführt». Ein Tessiner Geistlicher wurde wegen neunfacher sexueller Nötigung und vierfachen sexuellen Handlungen mit Minderjährigen zu 18 Monaten bedingt verurteilt. 

RadioMunotVerdingkinder sollen 25’000 Franken als Entschädigung erhalten – Missbraucht, geschlagen und ausgenützt.

log.nationalmuseum.chMaria Theresia Wilhelm und ihr späterer Ehemann Ulrich Gantenbein wurden Opfer von «fürsorgerischen Zwangsmassnahmen». Familie Gantenbein: Was geschah mit Maria Theresia Wilhelm?
Im Juli 1960 verschwindet im St. Galler Rheintal eine Frau und taucht nie wieder auf. Sie ist Psychiatriepatientin und Mutter von sieben Kindern, die man fremdplatziert hat. Die Geschichte von Maria Theresia Wilhelm sowie ihres Mannes Ulrich Gantenbein ist geprägt von Tragik, Gewalt und Behördenwillkür.

20MIN.CH – Armut in Basel – Verdingkind: «Wenn man nicht folgte, hat es einfach geknallt». Rösli Wirz, ehemaliges Verdingkind, erzählt in «Beyond Labels» ihre Geschichte. Die Ausstellung porträtiert Menschen, die von Armut betroffen sind, und will so ein Tabu brechen. 

BEOBACHTER.CH – Bisher eine Million für Opfer von Medikamententests. Erst 86 potenzielle Opfer der fragwürdigen Versuche haben eine Entschädigung beantragt – dabei könnten Tausende betroffen sein. Das Staatsarchiv Thurgau ruft deshalb erneut dazu auf, ein Gesuch zu stellen.

SRF.CHSolothurn – Keine zusätzliche Entschädigung für Verdingkinder. Hunderttausende Menschen wurden in der Schweiz bis in die frühen Achtziger Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Vom Bund erhalten diese Personen 25'000 Franken Entschädigung. Der Kanton Solothurn will keinen zusätzlichen Betrag beisteuern.

PLAYSUISSE.CHGeraubte Kindheit – ein dunkles Kapitel Schweizer Geschichte

BEOBACHTER.CHWiedergutmachung Schweiz entschädigt erstmals im Ausland adoptierte Frau. Sie wurde zur Adoption von Zürich nach Peru vermittelt. Jetzt erhält Christiane Weideli von der Schweiz 25’000 Franken Wiedergutmachung.

SWI-swissinfo.chDer Freiburger Grosse Rat hat am Freitag eine Forderung zur Unterstützung von Vermittlungsprojekten zum Thema fürsorgerische Zwangsmassnahmen gutgeheissen. Die Idee ist, die Geschichte der Verdingkinder mit einer Gedenkstätte in Erinnerung zu rufen.